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Schwarzmüller im Plus

01.08.2014

Nach einem erfolgreichen ersten Halbjahr 2014 erwartet Schwarzmüller-CEO Jan Willem Jongert für heuer ein Wachstum von mehr als 10 %: „Erstmals seit der Krise 2008 werden wir im heurigen Geschäftsjahr wieder schwarze Zahlen schreiben.“

Bereits im vergangenen Geschäftsjahr konnte der Umsatz gegenüber der Vorperiode 2012 von 229 auf 235 Millionen Euro um drei Prozent gesteigert werden. Im Betriebsergebnis 2013 sei Schwarzmüller mit minus 2,9 Mio. Euro zwar nochmals negativ, man habe aber den Abgang um rund 2,6 Mio. Euro oder 47 Prozent verringert, betont Jongert. Die Gründe für das Umsatzwachstum liegen in der anziehenden Branchenkonjunktur ab Sommer 2013 sowie im europaweiten Übergang von Euro 5- auf Euro 6-Motoren. Durch die damit verbundene Gewichtserhöhung der Zugmaschinen müssen die Auflieger und Aufbauten leichter werden. Schwarzmüller habe mit seiner Leichtbauweise von dieser Entwicklung besonders profitiert.

In den letzten Wochen gebe es zwar saisonal eine gewisse Abkühlung, aber in Deuschland – einem der neuen Vertriebsschwerpunkte von Schwarzmüller – sei die gute Konjunkturlage weiterhin deutlich zu spüren. Deshalb rechne die Schwarzmüller Gruppe heuer mit einem Umsatz von 260 Mio. Euro. „Unsere strategische Neuausrichtung, die wir seit Sommer 2013 umsetzen, lässt sich auch bereits in den Zahlen erkennen“, so Jongert. Das Unternehmen weitet jetzt seine Branchenschwerpunkte auf die Bau- und Mineralölwirtschaft sowie Lebensmittel- und Holzindustrie aus, u.a. zu sehen auf der Holzmesse Klagenfurt, Freigelände West, die von 4. bis 7. September über die Bühne geht.

Autor/in:
Redaktion Straßengüterverkehr
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