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CEO Jan Willem Jongert sieht Schwarzmüller auch nach drei Jahren voll auf Wachstumskurs.

Schwarzmüller steigert weiter

03.08.2015

Schwarzmüller setzt seinen Wachstumskurs nun bereits im dritten Jahr in Folge fort. Produktionsengpässe zu Jahresbeginn konnten behoben werden.

Mit 290 Millionen Euro wird die Schwarzmüller Gruppe laut ihrem CEO Jan Willem Jongert ihren Umsatz um rund 18 Millionen Euro gegenüber dem Vergleichszeitraum 2014 (272 Mio. Euro) neuerlich steigern. Die Umsatzsteigerung gehe laut ihm auf eine Verschiebung der Produktsegmente zurück: Es wurden vermehrt komplexe Fahrzeuge wie Kipper und Schubbodenfahrzeuge verkauft, dabei war wiederum der Aluminiumbau besonders stark gefragt. „Diese Entwicklung liegt genau auf dem von uns geplanten Weg, die Wertschöpfung pro Fahrzeug zu erhöhen“, betont Jongert. Statt sich im Preiskampf bei Standardprodukten aufzureiben, „nutzen wir unsere Kompetenz bei Sonderfahrzeugen für das geplante Wachstum!“ Der aktuelle Auftragsbestand sei mit mehr als 90 Millionen Euro der höchste in der Unternehmensgeschichte.

Die Wachstumsquote 2015 werde aus heutiger Sicht mit rund sieben Prozent zwar schwächer sein als 2013 (16 Prozent) – Jongert führt diese Entwicklung auf einen Produktionsengpass in den ersten beiden Monaten des Jahres bei den besonders stark nachgefragten Fahrzeugen zurück – diese Schwäche sei durch den Ausbau der Kapazitäten aber mittlerweile behoben. Das Unternehmen reagiere auf den erfreulichen Geschäftsgang mit weiteren Optimierungen bei der Produktions- und Prozess-Steuerung. Die Investition in eine vollautomatische Laserschneideanlage, die sieben Tage rund um die Uhr eingesetzt wird, mache die Arbeitsvorbereitung deutlich flexibler. Gleichzeitig werde mit Hochdruck an einer umfassenden Vertriebs-Steuerung gearbeitet, die durch Marktsegmentierung zuverlässige Prognosen über den Verkaufsprozess und damit über die Kunden- und Produktionsanforderungen liefere.

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