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Die Senkung des Kraftstoffverbrauchs um ein halbes Prozent erwartet man sich bei Scania durch einen neuen Retarder

Sparen beim Retarder

21.05.2014

Die Lkw-Hersteller feilschen beim Verbrauch mittlerweile um jeden Centiliter. Bei Scania schaltet sich künftig der Retarder gar automatisch ab wenn er nicht benötigt wird.

Auf diese Weise sollen Schleppverluste verringert werden. Beide Schaufelräder, welche die Bremsleistung durch die Drehung in Öl erzeugen, werden abgeschaltet. Abhängig von den Straßen- und Verkehrsverhältnissen geben die Schweden eine Senkung des Kraftstoffverbrauchs um ein halbes Prozent (!) an. Wie gestaltet sich das ganze in der Praxis? Der Fahrer braucht jedenfalls nichts zu tun. Wird Bremskraft benötigt, schaltet sich der Freilauf ab und das Einkuppeln erfolgt sanft und unmittelbar durch Synchronisierung, ähnlich wie im Getriebe. Abgesehen davon, dass er keine Energie verbraucht, stellt der Freilaufretarder dank höherer Übersetzungen zudem eine höhere Bremskraft bereit: 4.100 Nm anstatt von 3.500 Nm. Außerdem sei die größere Bremswirkung bei niedrigeren Motordrehzahlen verfügbar. „Die Aktivierung des Retarders erfolgt wie bisher, entweder durch den Fahrer – mithilfe des Lenkstockhebels oder durch leichtes Antippen des Bremspedals – oder wenn die Geschwindigkeitsregelanlage einen Bremsvorgang verlangt“, erläutert Scania Entwickler Örjan Aslund. „Sobald der Retarder nicht mehr aktiv ist, schaltet er automatisch in den Freilauf zurück. Doch er bleibt betriebsbereit, um sofort sanft und kraftvoll aus dem Freilauf heraus seine volle Bremsleistung zu entfalten.“

Autor/in:
Redaktion Straßengüterverkehr
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