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Kontrollen häufen sich. Nun machte Ungarn die Grenzen dicht - mit weitreichenden Folgen.

Spediteure schlagen Alarm: Fahrer fehlen!

18.03.2020

Auch das noch: Jetzt gehen der Branche die Lkw-Fahrer aus. Viele sind übers Wochende nach Hause gefahren und können in Folge der ungarischen Grenzsperren nicht mehr einreisen. 

Österreichs Spediteure schlagen mit dramatischen Worten Alarm,.wegen der Grenzsperren in Ungarn würden massenweise Lkw-Fahrer fehlen, so könnten die Lieferketten nicht aufrechterhalten werden. Die Regierung müsse auf höchster Ebene schnellstes mit Ungarn eine Lösung finden, „sonst bricht die Logistik zusammen.“ Mit diesen Worten zitieren zahlreiche Medien Oliver Wagner, den Geschäftsführer des Zentralverbands Spedition & Logistik. 

In weiterer Folge müssten auf EU-Ebene dringend Lkw-Korridore geschaffen werden, damit Sperren wie am Grenzübergang Nickelsdorf im Burgenland nicht mehr möglich sind. Doch nicht nur die Fahrerstände in den schweren Lkws blieben zunehmend verwaist, auch die Zustelldienste hätten erhebliche Personalprobleme, da viele Fahrer über das Wochenende in die Heimat gefahren seien und dort nun unter Quarantäne stünden, warnte Wagner im Gespräch mit der Apa. 

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