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Spedition Hispano: Insolvenz

05.02.2019

Über die Spedition Hispano von Karl Kralowetz wurde ein Konkursverfahren beim Landesgericht St. Pölten eröffnet.

Die auf den Transport von Flüssigkeiten (Lebensmittel, Treibstoffe, Chemie, Bitumen) spezialisierte Kralowetz GmbH unter der Leitung von Rainer Kralowetz ist vom Hispano-Konkurs nicht betroffen.

Das im Jahr 2000 gegründete, international tätige Speditionsunternehmen mit Sitz in St. Georgen am Ybbsfelde, wird dem in der Branche seit dem „Frächter-Skandal“ bestens bekannten Karl Kralowetz (62) zugeordnet. Aktiva von einer halben Million Euro stehen laut Eigenantrag Passiva in Höhe von 1,6 Millionen Euro gegenüber. Das Unternehmen soll geschlossen werden und die Schuldnerin habe laut Alpenländischen Kreditorenverband (AKV) bereits ihre Zustimmung hierzu erteilt.

12 Dienstnehmer sind laut Eigenantrag direkt betroffen. Die von der Schuldnerin akquirierten Aufträge wurden hauptsächlich von der Firma Levante Europa s.r.o. (Tochterunternehmen der Schuldnerin) in der der Slowakei ausgeführt. Laut AKV gab die Schuldnerin an, dass es aufgrund von internen Streitigkeiten, Abwerbung von Kunden und Prüfverfahren der Abgabenbehörde zur Insolvenz gekommen ist.

Die auf den Transport von Flüssigkeiten (Lebensmittel, Treibstoffe, Chemie, Bitumen) spezialisierte Kralowetz GmbH unter der Leitung von Rainer Kralowetz ist vom Hispano-Konkurs nicht betroffen.

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