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Die neuen Telematik-Systeme für Rungenfahrzeuge werden von Schwarzmüller in einem Pilotprojekt mit den Bayerischen Staatsforsten getestet.

Telematik zieht bei Schwarzmüller ein

22.11.2019

Ab sofort bietet Schwarzmüller seine Trailer mit umfassenden Telematik-Tools an.

Die Systeme seien jetzt so ausgereift, dass man bei Schwarzmüller nun auch für die gezogenen Einheiten einen Mehrwert durch ein selbstständiges Telematik-System sehe, meint CEO Roland Hartwig. Know-how und Technik für u.a. Standortüberwachung mit GPS inklusive Geofencing, die Übermittlung technischer Daten zum Fahrzeug oder die kontinuierliche Reifendruckkontrolle bei Schwertransporten, holte man sich vom deutschen Software-Anbieter idem telematics.

Die genannten Grundleistungen können zu komplexeren Leistungen wie ein zentraler Diebstahlalarm im Fernverkehr ausgebaut werden. Als weitere Anwendungen führt Hartwig die Kontrolle und Dokumentation einer durchgängigen Kühlkette oder die exakte Steuerung der Tanköffnung, die nur mehr am Zielpunkt möglich ist, an.

Steuerung über individualisierbares Webportal

Die zentrale Steuerungseinheit wird mit einer SIM-Karte ausgestattet und direkt in das elektronische Steuerungssystem verbaut. Für die übersichtliche Abwicklung stellt Schwarzmüller ein entsprechendes Web-Portal zur Verfügung, über das alle Echtzeitdaten eingespielt und verwaltet werden können. Ganz nach Anforderung kann man dafür individuelle Einstellungen nutzen, zum Beispiel bei den Zeitintervallen, in denen die Daten eingespielt werden. Die Fahrzeugdaten landen bei Schwarzmüller nur, wenn es eine Zusatzvereinbarung mit dem Kunden gibt.

Pilotprojekt mit Bayerischen Staatsforsten

60 Fahrzeuge der Bayerischen Staatsforste gehen nun mit dem neuen Telematik-System in den Praxistest. Das Unternehmen bewirtschaftet mit 2.700 Beschäftigten den gesamten bayerischen Staatswald, das sind in Summe 808.000 Hektar. Pro Jahr werden rund fünf Millionen Kubikmeter Holz verkauft und etwa die Hälfte davon „Frei-Werk“ ins Sägewerk geliefert. Mit den 30 Schwarzmüller Rungenfahrzeugen und ebenso vielen Dollys sollen diese Holztransporte nun effizienter und transparenter werden. Logistikleiter Martin Müller: „Nachhaltiges Wirtschaften hat bei uns größte Priorität. Mit digitalen Lösungen können wir die Fahrtstrecken sowie die einzelnen Transporte optimieren und den CO2-Ausstoß reduzieren. Zudem sind natürlich laufende Reportings zu Achslast und die Laufleistungskontrolle via Kilometerstand für unsere Fahrzeugauswertung interessant, da die Fahrzeuge im täglichen Einsatz stark belastet werden.“ Aber auch der verbesserte Diebstahlschutz spiele in der Holzwirtschaft eine Rolle.

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