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Eine Melange aus dem Nikola Tre (Bild) und dem Iveco S-Way will die Batterie-Elektro- und Brennstoffzellen-Technologie bis zum Jahr 2022 in Europa auf die Straße bringen.

Überraschungs-Coup

11.09.2019

Ein europäischer Lkw-Hersteller steigt beim US-Elektro-Lkw-Produzenten Nikola ein.

In letzter Zeit häuften sich Ankündigungen von US-Unternehmen wie Tesla, Nikola etc. Elektro-Fernverkehrs-Lkw auf den Markt zu bringen (der STRAGÜ berichtete in Print). Jetzt könnten diese Ankündigungen endlich Fahrt aufnehmen: Denn CNH Industrial, Konzernmutter von Iveco, wird mit 250 Millionen US-Dollar bei Nikola einsteigen. Neben den US-Hauber-Modellen soll damit auch der für Europa angedachte Frontlenker „Tre“ mit Wasserstoff-Brennstoffzellen- und Batterietechnologie gemeinsam weiterentwickelt werden. Dabei soll auch die Technologie des kürzlich von Iveco vorgestellten S-Way in den Tre sowohl für den nordamerikanischen als auch den europäischen Markt einfließen. Bis Ende 2022 soll ein europäisches Joint-Venture sowohl Batterie-Elektrofahrzeuge als auch Brennstoffzellen-Elektrofahrzeuge auf den Markt bringen. Nikola plant, die europäischen Vertriebs-, Service- und Garantiekanäle von Iveco für sich zu nutzen.

„An der Zeit“

„Es ist an der Zeit, endlich eine emissionsfreie Lösung für den Heavy-Duty-Truck-Markt anzubieten. Während andere OEMs der Meinung sind, dass emissionsfreie Lösungen nicht in dem von den Regulierungsbehörden vorgegebenen Zeitrahmen möglich sind, beweisen Nikola und Iveco, dass diese Zeitpläne nicht unangemessen sind “, meint Nikola-Chef Trevor Milton. Es sei „aufregend zu sehen“, so Milton weiter, „wie Iveco durch seine Partnerschaft mit Nikola die Führung bei der Bereitstellung emissionsfreier Lösungen in Europa übernimmt.“ Man darf also gespannt sein – bislang gab es von den „neuen“ US-Lkw-Bauern lediglich Ankündigungen, denen wenig Taten folgten …

Autor/in:
Marco Dittrich
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