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UPS investiert in 10.000 Elektro-Zustellfahrzeuge und hat sich auch gleich am Hersteller beteiligt.

UPS bestellt 10.000 E-Zusteller

06.02.2020

UPS kauft 10.000 speziell für den UPS-Einsatz gebaute Arrival-Fahrzeuge und erwirbt auch gleich eine Minderheitsbeteiligung.

Soviel gleich vorweg: Der Kaufpreis der Fahrzeuge wird nicht bekannt gegeben. Fest steht dafür, dass UPS gemeinsam mit dem Hersteller „Arrival“ (mit Sitz in London) E-Fahrzeuge für den eigenen Einsatz weiterentwickeln will. „E-Fahrzeuge bilden einen Eckpfeiler unserer nachhaltigen städtischen Zustellstrategie“, sagt Juan Perez, UPS Chief Information and Engineering Officer, „die Übernahme einer aktiven Investitionsrolle bei Arrival ermöglicht UPS die Zusammenarbeit bei der Entwicklung und Produktion der weltweit fortschrittlichsten elektrischen Zustellfahrzeuge.“

Arrival stellt seine wichtigsten Kernkomponenten für Fahrzeuge selbst her – Fahrgestell, Antriebsstrang, Karosserie und elektronische Steuerungen. Besonders hervor hebt man den modularen Aufbau mit standardisierten Teilen („Skateboard“-Plattform), was Wartungs- und sonstige Betriebskosten reduzieren soll.

„UPS ist ein starker strategischer Partner von Arrival, der wertvolle Einblicke in die Nutzung elektrischer Zustellfahrzeuge auf der Straße gibt und, was vor allem wichtig ist, wie sie für die Fahrer bestens optimiert werden können“, kommentiert Denis Sverdlov, Geschäftsführer von Arrival. Auf der Grundlage der flexiblen Skateboard-Plattformen sollen die Fahrzeuge die Anforderungen von UPS vom Fahren über das Be- und Entladen bis hin zum Backoffice erfüllen.

Arrival wird die Fahrzeuge in Mikro-Fabriken bauen, setzt dabei auf leichte und haltbare Materialien – UPS will die Fahrzeuge neben Nordamerika auch in Europa einsetzen. Eine Pilotflotte von 35 elektrischen Zustellfahrzeugen soll in London und Paris getestet werden.

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