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Vertragsunterzeichnung: Die Chefs von Langendorf, Klaus P. Strautmann (sitzend links), und Wielton, Mariusz Golec.

Wielton marschiert weiter

01.06.2017

Der börsennotierte polnische Fahrzeugbauer Wielton hat 80 Prozent der Anteile des deutschen Traditionsaufbauers Langendorf übernommen.

Langendorf, mit Sitz im deutschen Waltrop, nördlich von Dortmund, beschäftigt 275 Mitarbeiter und fertigt jährlich fast 1.000 Fahrzeuge, hauptsächlich bekannt sind die Kipper und Innenlader. Nach einer Insolvenz 2013 wurde man von dem aus der Landtechnik stammenden Investor Klaus P. Strautmann übernommen. Jetzt hat sich dieser 20 Prozent am Unternehmen „behalten“, der Rest ist an Wielton übergegangen. Zuletzt hatten die Polen ja schon in Italien und Frankreich (Fruehauf) kräftig eingekauft.

Durch die Übernahme seien keine personellen Veränderungen bei Langendorf geplant, heißt es seitens des Unternehmens. Die bisherige Belegschaft werde beibehalten und in Zukunft weiter ausgebaut. Auch der Standort sowie das bisherige Produktprogramm soll ohne Veränderungen weitergeführt werden. Der perspektivisch geplante Umzug an einen neuen Standort wird von dem neuen Mehrheitsgesellschafter begrüßt und ausdrücklich unterstützt.

Dank des neuen Gesellschafters kann Langendorf zusätzliche Produkte und Dienstleistungen anbieten – weitere Synergie-Effekte ergeben sich aus dem gemeinsamen Einkauf sowie der Markenpräsenz der beiden Unternehmen.

Die Wielton-Gruppe beschäftigt rund 2.000 Mitarbeiter und verfügt über zwei Produktionszentren (Polen und Frankreich) sowie zwei Montagewerke (Italien und Russland).

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