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Hypernachfrage bei hollu

31.03.2020

Hygienespezialist hollu profitiert zwar von der aktuellen Hypernachfrage nach Desinfektionsprodukten, sieht aber gleichzeitig große Geschäftsbereiche wegbrechen.

Das Tiroler Familienunternehmen hollu befindet sich in einem kräftezehrenden Zwiespalt zwischen Produktion auf Hochtouren einerseits und dem Wegbrechen ganzer Kundensegmente andererseits. Mit den Schließungen in der Hotellerie und Gastronomie ist hollu ein erheblicher Geschäftsanteil weggebrochen. „Andere Unternehmen trifft es leider noch viel härter“, betont hollu Geschäftsführer Simon Meinschad. Denn alle Produktionskapazitäten am Hauptstandort Zirl laufen auf Hochtouren, die Mengen der relevanten Desinfektionsprodukte wurden nach oben gefahren und in Zusammenarbeit mit Partnern und Lieferanten wird laufend an Lösungen hinsichtlich Verfügbarkeit und Lieferfähigkeit der dringend benötigten Hygieneprodukte gearbeitet. So hat hollu die Produktion der Oberflächendesinfektionsprodukte im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 70% erhöht. Auch die hauseigene Forschung & Entwicklung arbeitet mit Hochdruck an neuen Produkten und hat in Rekordzeit neue Desinfektionsprodukte entwickelt, um beispielsweise dem Engpass an Händedesinfektionsprodukten entgegenzuwirken, wovon im März bereits 39 Tonnen produziert wurden.

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