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NoVA Erhöhung 2021

18.11.2020

Ein neu geschaffener Steuererhöhungs-Automatismus führt 2021 zu Steigerungen bei Normverbrauchsabgabe und motorbezogener Versicherungssteuer.

ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexperte Martin Grasslober

„In punkto NoVA ist ab 1. Jänner 2021 damit zu rechnen, dass gut die Hälfte aller neuen Pkw teurer wird“, sagt ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexperte Martin Grasslober. „In diesen Fällen steigt der NoVA-Satz um einen Prozentpunkt. Das bedeutet bei einem Auto um 30.000 Euro netto in der Regel ein Plus von 300 Euro gegenüber 2020.“ Die motorbezogene Versicherungssteuer mVSt fällt für fast alle Autos, die ab 1. Jänner 2021 erstmalig zugelassen werden, um 34,56 Euro pro Jahr höher aus als bei einer Erstzulassung heute. Nur bei effizienteren bzw. leistungsschwächeren Pkw kommt es zu einer geringeren oder gar keiner Steuererhöhung. „Wichtig zu wissen: Für bereits zugelassene Fahrzeuge ändert sich nichts an der Besteuerung“, stellt der ÖAMTC-Experte klar. Der Mobilitätsclub hat sich bereits 2019 klar gegen diese automatischen Steuererhöhungen ausgesprochen. „Unabhängig davon, ob die Konsumenten auf die Ökologisierung reagieren: Der Automatismus führt jedenfalls zu Steuererhöhungen. Stattdessen sollte die Situation aus Sicht des ÖAMTC neu bewertet werden, wenn tatsächlich mehr effiziente Neufahrzeuge auf die Straße kommen“, kritisiert Grasslober. „Ansonsten dient diese Regelung lediglich der Einnahmensteigerung für die öffentliche Hand.“

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