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Carlos Tavares (l.) und Michael Manley beschließen die Fusion der Automobilkonzerne PSA und FCA.

Peugeot und Fiat feiern Hochzeit

20.01.2021

Der französische Peugeot-Hersteller PSA und Fiat Chrysler (FCA) schlossen sich diese Woche zum weltweit viertgrößten Autokonzern zusammen.

Der transatlantische Konzern Stellantis vereint unter seinem Dach 14 Automarken wie Peugeot, Citroën, Fiat, Jeep, Maserati, Alfa Romeo und Opel und reiht sich damit nach VW, Toyota und Renault/Nissan an vierter Stelle der weltgrößten Automobilkonzerne ein. Mit insgesamt rund 400.000 MitarbeiterInnen verkauften PSA und FCA vor der Covid-19-Pandemie in Summe mehr als acht Millionen Fahrzeuge und erzielten einen Jahresumsatz von knapp 170 Milliarden Euro. Der 11-köpfige Verwaltungsrat von Stellantis wird von Chairman John Elkann geleitet. Carlos Tavares leitet als Chief Executive Officer das Management-Team. Das Unternehmen will seine Skalenvorteile nutzen, um in neue Mobilitätslösungen zu investieren und strebt jährliche Synergien von mehr als 5 Milliarden Euro an. Diese Einsparungen sollen durch die Umsetzung intelligenter Einkaufs- und Investitionsstrategien, die Optimierung der Antriebsstrang- und Plattformnutzung, die Anwendung modernster Forschungs- und Entwicklungsmethoden sowie die Fokussierung auf die Effizienz in der Fertigung erreicht werden, Werksschließungen sind nicht geplant. Das Portfolio von Stellantis soll in Richtung Elektrifizierung, Konnektivität, autonomes Fahren und Sharing erweitert werden. Stellantis bietet bereits heute 29 elektrifizierte Modelle an und plant die Einführung von zehn weiteren Fahrzeugen bis Ende dieses Jahres.

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