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Peter Laimer (Statistik Austria), Klaus Edelsbrunner(Bundesgremialobmann des Fahrzeughandels), Andreas Ottenschläger (ÖVP-Verkehrssprecher), Günther Kerle (Sprecher Automobilimporteure), Benedikt Binder-Krieglstein (Reed Exhibitions) v.l.

Vienna Autoshow 2020 in der Messe Wien

16.01.2020

Österreichs bedeutendste Autoshow zeigt 330 Neuwagen von rund 40 Marken – darunter zahlreiche Premieren.

Die Vienna Autoshow ist landesweit der einzige Event, der von den österreichischen Automobilimporteuren direkt beschickt wird und bildet traditionell die erste Kfz-Neuheitenschau des neuen Jahres. Heuer präsentieren sich 40 Marken mit rund 330 Neuwagenmodellen – darunter einer Welt-, einer Europa- und mehr als zwei Dutzend Österreich-Premieren. In der ausgebauten E-Mobility Area erfahren die Besucher auf rund 3.500 m² alles rund um Elektromobilität. Was 4x4-Fahrzeuge können und wie man deren Geländegängigkeit richtig zügelt, wird im Bereich für SUV Experience demonstriert. Gestern, am sogenannten Preview Day luden Vienna Autoshow-Veranstalter Reed Exhibitions, der Verband der österreichischen Automobilimporteure, das Bundesgremium des Fahrzeughandels und die österreichische Bundesanstalt für Statistik zu einer gemeinsamen Pressekonferenz. Politischer Vertreter am Podium war ÖVP-Verkehrssprecher Andreas Ottenschläger. Ottenschläger berichtete in seinem Statement von den Ergebnissen aus den Koalitionsverhandlungen der Regierungsparteien: „Wir haben uns mit unserem neuen Koalitionspartner das klare Ziel gesetzt, Ökonomie und Ökologie im Einklang weiterzuentwickeln. Für die Herausforderungen der Auto- und Autozulieferindustrie möchten wir in einem Dialog zwischen Politik und Wirtschaft entsprechende Rahmenbedingungen schaffen. Dabei haben wir natürlich ein großes Interesse daran, dass Arbeitsplätze, Forschung, Entwicklung und Wertschöpfung in Österreich erhalten bleiben."​ Vorj

Autoimporteure: Gravierender Wandel in der Branche auch in Österreich spürbar

„Mit 2019 haben wir ein herausforderndes Jahr hinter uns und auch 2020 wird ein schwieriges Autojahr werden“, so Günther Kerle, Sprecher der österreichischen Automobilimporteure. Sowohl die neue Berechnung der NoVA, die bereits 2019 für große Verunsicherung sorgte, als auch die strengen EU-CO2-Flottenziele von 95 g/km werden 2020 schlagend. „In der Automobilbranche findet derzeit ein gravierender Wandel statt – leider mit spürbar negativen Auswirkungen“, warnte Kerle. „Eine neue Studie bestätigt, dass in der heimischen Automobilwirtschaft in den vergangenen fünf Jahren über 140.000 Arbeitsplätze verloren gegangen sind. Es besteht die große Gefahr, dass sich dieser negative Trend noch weiter fortsetzt. Darüber hinaus ist auch die Wirtschaftsleistung zurückgegangen, von rund 30 Milliarden Euro im Jahr 2013 auf 26,2 Milliarden Euro im Jahr 2018. Wir hoffen daher stark, dass unsere neue Regierung die Wichtigkeit unseres Wirtschaftszweiges erkennt und die notwendigen Maßnahme zur Begrenzung des Klimawandels mit entsprechendem Augenmaß einleitet“, so Kerle.

Fahrzeughandel betont Bedeutung als Mobilitätspartner und Berater

Klaus Edelsbrunner, Obmann des Bundesgremiums des Fahrzeughandels:  „Vergessen wir nicht, dass die individuelle Mobilität sowohl beruflich als auch privat ein wichtiger Pfeiler unseres Wohlstands ist. Damit steigt auch die Bedeutung des Fahrzeughandels als Mobilitätspartner und Berater unserer Kunden. Für das Jahr 2020 erwarte ich mir jedoch einen Rückgang der Neuwagenzulassungen auf 310.000 Pkws. Die NoVA wurde am 29.10.2019 im Zuge des Steuerreformgesetzes 2020 weiter ökologisiert und ich sehe daher für eine weitere Erhöhung keine Notwendigkeit“.

Öffnungszeiten

Die Vienna Autoshow in der Messe Wien ist von Donnerstag,16., bis Sonntag, 19. Jänner, täglich von 09.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. 

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