Erfolgreiches 2025

Bosch behauptet sich in herausforderndem Umfeld und investiert

Der Technologiekonzern Bosch hat im Geschäftsjahr 2025 seine wirtschaftliche Stabilität unter schwierigen globalen Rahmenbedingungen unter Beweis gestellt. Mit einem Umsatz von 91 Milliarden Euro konnte das Unternehmen das hohe Vorjahresniveau halten und wechselkursbereinigt sogar zulegen.

 

Gleichzeitig nutzt Bosch die aktuelle Phase, um gezielt in Wettbewerbsfähigkeit, Innovationen und Zukunftsmärkte zu investieren. Zwar lag die operative EBIT-Rendite mit rund zwei Prozent unter dem Vorjahreswert, doch Unternehmenschef Stefan Hartung sieht darin vor allem einen Ausdruck der weltwirtschaftlichen Lage. „Die wirtschaftliche Realität spiegelt sich auch in unseren Ergebnissen wider – 2025 war ein schwieriges, teils auch schmerzhaftes Jahr für Bosch“, sagte Stefan Hartung, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH, anlässlich der Veröffentlichung der vorläufigen Geschäftszahlen. „In einem ungünstigen Umfeld arbeiten wir weiter konsequent an unserer Wachstumsstrategie, die zugleich eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit voraussetzt. Wir stellen jetzt die Weichen für die Zukunft.“

Effizienz stärken, Investitionskraft sichern

Im Mittelpunkt steht die konsequente Umsetzung der Strategie 2030. Ziel ist es, Bosch in allen wichtigen Märkten weltweit unter den führenden Anbietern zu positionieren. Dazu arbeitet der Konzern intensiv an wettbewerbsfähigen Kostenstrukturen, effizienteren Prozessen und einem noch gezielteren Einsatz von Investitionsmitteln. Digitale Technologien und künstliche Intelligenz spielen dabei eine zentrale Rolle – sie steigern Produktivität, verkürzen Entwicklungszeiten und erhöhen die Innovationsgeschwindigkeit.

Auch organisatorische Anpassungen dienen langfristig der Stabilität und finanziellen Unabhängigkeit des Unternehmens. Bosch betont, diesen Wandel verantwortungsvoll und im engen Dialog mit den Arbeitnehmervertretungen zu gestalten.

Wachstumstreiber in Mobilität, Gebäudetechnik und KI

Bosch sieht insbesondere in der softwaregetriebenen Mobilität großes Potenzial. Lösungen für automatisiertes Fahren, Sensorik und zentrale Fahrzeugrechner stießen 2025 auf starke Nachfrage und führten zu Auftragseingängen von rund zehn Milliarden Euro. Damit positioniert sich das Unternehmen erfolgreich in einem zentralen Zukunftsmarkt der Automobilindustrie.

Dynamisch entwickelte sich zudem der Bereich Energy and Building Technology. Trotz verhaltener Baukonjunktur erzielte Bosch hier ein deutliches Umsatzplus – getragen von der wachsenden Nachfrage nach effizienten Heiz-, Lüftungs- und Klimalösungen. Der Geschäftsbereich Home Comfort zählt bereits heute zu den weltweit größten Anbietern in diesem Segment.

Parallel treibt Bosch seine Innovationsoffensive voran. Bis Ende 2027 sollen konzernweit rund 2,5 Milliarden Euro in künstliche Intelligenz investiert werden. Anwendungen reichen von intelligenten Produktionssystemen bis hin zu KI-gestützten Fahrzeugcockpits. Bosch zählt dabei zu den führenden Patentanmeldern in Europa.

Zuversichtlicher Blick nach vorn

Regional zeigte sich 2025 ein differenziertes Bild: Während Europa von der schwachen Konjunktur geprägt war, entwickelten sich die Regionen Amerika sowie Asien-Pazifik deutlich dynamischer. Insgesamt sieht Bosch darin die Stärke seiner globalen Aufstellung bestätigt.

Für 2026 erwartet das Unternehmen weiterhin ein anspruchsvolles Umfeld, rechnet jedoch mit spürbaren Fortschritten aus den eingeleiteten Maßnahmen. Finanzchef Markus Forschner betont: „Eine verbesserte Kosten- und Wettbewerbssituation ist die Basis für den künftigen Erfolg von Bosch.“

Mit klarer Strategie, hoher Innovationskraft und langfristigem Fokus sieht sich Bosch gut aufgestellt, um gestärkt aus der aktuellen Phase hervorzugehen und neue Wachstumschancen zu nutzen.

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