Exide Technologies stärkt sein Geschäft im unabhängigen Ersatzteilmarkt mit einer neuen Generation von AGM-Batterien. Das Unternehmen setzt dabei auf OEM-Erfahrung, europäische Fertigung und eine hohe Batteriekapazität.

Investitionen in Produktion und Entwicklung

Nach Angaben von Exide wurden in den vergangenen Jahren umfangreiche Investitionen in Produktionsprozesse, technische Entwicklung und Fertigungskapazitäten für AGM-Batterien in Europa getätigt. Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit der Technologie weiter zu steigern und das Sortiment auszubauen.

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Teil der Erweiterung ist unter anderem die neue AGM-Baugröße L01. Sie wurde speziell für Zusatzanwendungen in Hybrid- und Elektrofahrzeugen (xEV) entwickelt. Hintergrund ist die zunehmende Elektrifizierung des Antriebsstrangs sowie der wachsende Anteil elektrischer Verbraucher und Assistenzsysteme in modernen Fahrzeugen.

Anforderungen moderner Fahrzeuge

Der Markt für 12-Volt-Batterien verändert sich. Start-Stopp-Systeme gehören inzwischen in vielen Fahrzeugsegmenten zur Serienausstattung. Hinzu kommt die wachsende Verbreitung von Fahrerassistenzsystemen (ADAS), die eine stabile und zuverlässige Stromversorgung benötigen. Auch in Elektro- und Hybridfahrzeugen übernimmt die 12-Volt-Batterie weiterhin zentrale Funktionen.

OEM-Kompetenz als Argument im Ersatzteilmarkt

Ein zentrales Verkaufsargument ist die Nähe zur Erstausrüstung. Laut Exide verwenden 70 Prozent der europäischen Automarken Batterien des Herstellers. Die AGM-Produkte für den Aftermarket seien identisch mit denen für die Erstausrüstung und würden in Europa auf denselben Produktionslinien gefertigt. Materialien, Prozesse sowie Test- und Qualitätsstandards entsprächen den OEM-Vorgaben.

Mit der Weiterentwicklung des AGM-Portfolios positioniert sich Exide damit gezielt im Spannungsfeld zwischen Elektrifizierung, steigender Bordnetzkomplexität und wachsenden Anforderungen an Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit im Ersatzteilmarkt.