Insgesamt wurden 77.235 Fahrzeuge neu zugelassen, was einem Plus von 17 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht. Damit setzt sich der bereits im Vorjahr erkennbare Aufwärtstrend fort. Besonders stark entwickelte sich der Monat März, in dem die Neuzulassungen um 27,2 Prozent auf 33.018 Einheiten gestiegen sind.
Alternative Antriebe gewinnen weiter an Bedeutung
Ein wesentlicher Treiber der Marktentwicklung bleibt die Elektromobilität. Mit 17.347 neu zugelassenen Elektrofahrzeugen erreichte das Segment im ersten Quartal einen Marktanteil von 22,5 Prozent und legte gegenüber dem Vorjahr weiter zu. Auch Hybridfahrzeuge spielen mit einem Anteil von über 41 Prozent eine zentrale Rolle im Antriebsmix. Demgegenüber ist der Anteil von Diesel-Pkw weiter rückläufig und liegt bei rund zehn Prozent.
Markenranking mit klarer Spitzengruppe
Im Markenranking dominieren weiterhin Volkswagen, Škoda und Audi. Diese Marken führen sowohl kumuliert als auch im Einzelmonat März die Statistik an. Dahinter folgen unter anderem BMW, SEAT und Mercedes-Benz.
„Das Ergebnis des ersten Quartals ist eine gute Basis, auf der wir aufbauen können, auch wenn der Markt stark von den diversen Aktionen aller Hersteller getrieben ist. Die Steigerungsrate gegenüber dem Vorjahr ist hoch und legt man diese aufs Gesamtjahr um, würden wir erstmals seit Corona wieder die 300.000er-Hürde knacken können“, zieht Hans Peter Schützinger, Sprecher der Geschäftsführung der Porsche Holding Salzburg, eine erste positive Zwischenbilanz.
Auch im Modellranking bleiben bekannte Fahrzeuge prägend. Der VW Golf liegt nach dem ersten Quartal auf Platz eins, gefolgt unter anderem vom Tesla Model Y und dem Škoda Octavia.
Insgesamt zeigt sich der österreichische Pkw-Markt zu Beginn des Jahres 2026 in robuster Verfassung. Die Kombination aus Nachholeffekten, stabiler Nachfrage und wachsender Bedeutung alternativer Antriebe sorgt für ein dynamisches Marktumfeld.