An der Erhebung nahmen 143 Flottenverantwortliche teil. Laut FVA verfügen 97 Prozent der befragten Unternehmen bereits über Elektrofahrzeuge im Fuhrpark. Bei jedem dritten Betrieb machen E-Autos mehr als die Hälfte des Bestands aus.

Sorge um Klimaziele und Planungssicherheit

Der Verband sieht in der Maßnahme eine Gefahr für die Erreichung der österreichischen und europäischen Klimaziele. Mehr als 70 Prozent aller Elektroauto-Neuzulassungen in Österreich entfallen auf Unternehmen. Gleichzeitig verweist der FVA auf mögliche Strafzahlungen bei einer Verfehlung der EU-Klimaziele. Kritisch bewertet wird auch die fehlende Planungssicherheit. 74 Prozent der Befragten sehen Investitionen in betriebliche Elektromobilität – darunter Fahrzeuge, Ladeinfrastruktur und Photovoltaik – gefährdet. Zwei Drittel geben an, Vertrauen in steuerpolitische Zusagen verloren zu haben.

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Verbrenner könnten zurückkehren

30 Prozent der befragten Unternehmen ziehen laut FVA in Betracht, Verbrenner oder Hybride wieder stärker in ihre Car Policies aufzunehmen. Zudem rechnen 36 Prozent mit höheren Gehaltsforderungen seitens der Mitarbeiter, um den wegfallenden steuerlichen Vorteil auszugleichen. Henning Heise, Obmann des Fuhrparkverband Austria, fordert daher eine Rücknahme beziehungsweise Aussetzung des Sachbezugs. Zudem brauche es stabile und langfristig planbare Rahmenbedingungen für Investitionen in die betriebliche Mobilität.