Die ersten hydraulischen Nockenwellenversteller wurden 1996 am Unternehmenssitz in Herzogenaurach produziert. Sie nutzen den Motoröldruck, um die Stellung der Nockenwelle und damit die Ventilsteuerzeiten anzupassen. Das ermöglicht unter anderem einen günstigeren Drehmomentverlauf, niedrigere Leerlaufdrehzahlen und eine effizientere Verbrennung.

Seit 2015 produziert Schaeffler auch elektrische Nockenwellenversteller. Diese arbeiten unabhängig vom Motoröldruck und ermöglichen eine besonders schnelle und präzise Anpassung der Steuerzeiten. Das bringt Vorteile beim Motorstart und bei Hybridantrieben, bei denen der Verbrennungsmotor häufig ein- und ausgeschaltet wird. Die Technologie trägt zudem dazu bei, die Anforderungen der Euro-7-Abgasnorm zu erfüllen.

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„Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Produktgruppe unterstützt unsere Kunden bei der Erfüllung steigender Anforderungen an Verbrauch, Emissionen, Akustik und Fahrkomfort bei modernen Verbrennungsmotoren“, erklärt Matthias Zink, Vorstand Powertrain & Chassis der Schaeffler AG.