Die hochrangige Gesprächsrunde brachte EU-Politiker, Branchenführer und Experten zusammen, darunter Vertreter der Europäischen Kommission, BEUC, Leaseurope und Transport & Environment, um zu diskutieren, wie der Übergang zu Elektrofahrzeugen für alle Europäer erfolgreich gestaltet werden kann.

„Wir können den EV-Markt nicht ohne den Verbraucher aufbauen, und der Verbraucher hat noch Zweifel“, sagte Peter Daeninck, Präsident von CECRA. „Händler sind der erste Ansprechpartner für Käufer. Wir wissen, was sie brauchen, und unsere Stimme muss bei der Gestaltung des EU-Aktionsplans für den Automobilsektor gehört werden.“ CECRA betonte, dass sowohl die Märkte für neue als auch für gebrauchte Elektrofahrzeuge gezielte und nachhaltige Unterstützung, einschließlich finanzieller Anreize. Trotz Fortschritten bleiben Elektrofahrzeuge für viele Verbraucher unerschwinglich, da nach wie vor Bedenken hinsichtlich hoher Anschaffungskosten, begrenzter Ladeinfrastruktur und unklarer Preise für öffentliches Laden bestehen.

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„Intelligentes Laden und günstigere Strompreise könnten echte Wendepunkte sein, aber sie sind noch nicht Mainstream“, fügte Daeninck hinzu. Die Diskussion berührte auch den bevorstehenden Vorschlag der Europäischen Kommission zur Ökologisierung von Firmenflotten. CECRA warnte, dass die Festlegung verpflichtender Null-Emissions-Ziele für Flotten das Risiko birgt, die Lücke zwischen Angebot und tatsächlicher Verbrauchernachfrage zu vergrößern, insbesondere auf dem Gebrauchtwagenmarkt.

„Ein florierender Gebraucht-Elektrofahrzeugmarkt ist der Schlüssel, um strengere Flottenziele sowohl realistisch als auch wirksam zu machen“, sagte Daeninck. Die Kommission bestätigte, dass derzeit eine Folgenabschätzung zur Regulierung von Firmenflotten läuft.