Wo Erfahrung glänzt und Autos strahlen
Als in Seeham im Salzburger Flachgau Anfang August 2025 einer neuer Lackierbetrieb erstmals seine Tore öffneten, klingt das zunächst nach einem ganz gewöhnlichen Unternehmensstart. Doch beim 3K-Glanzwerk steckt weit mehr dahinter: jahrzehntelange Erfahrung, ein ungewöhnliches Gründungs-Trio – und ein konsequenter Qualitätsanspruch.

Der Name des Unternehmens ist dabei ebenso schlicht wie naheliegend: Die Familiennamen der drei Gründer – Markus und Michael Krug und Patrick Kübler – beginnen mit K. Und was die drei in Seeham leisten, lässt Fahrzeuge tatsächlich wieder „glänzen“ – nach Dellenreparatur, Spenglerarbeiten, Lackierung, Pulverbeschichtung oder Trockeneisreinigung.
Ein langer Weg zur eigenen Halle
Dass 3K-Glanzwerk heute auf rund 600 Quadratmetern arbeitet, ist das Ergebnis eines längeren Suchprozesses. „Wir hatten lange den Wunsch nach einem eigenen Betrieb. Aber die passende Halle zu finden – das war schwierig“, erinnert sich Markus Krug. Seeham erwies sich schließlich als idealer Standort: Nähe zu Salzburg, gute Infrastruktur und (vorerst) ausreichend Platz. Das Geschäft läuft von Beginn an gut, aktuell werden hier wöchentlich zwischen fünf und sieben Fahrzeuge instand gesetzt. Die Halle ist modern ausgestattet, die Abläufe sind klar strukturiert. Und doch spürt man überall den handwerklichen Geist eines Familienbetriebs.

Ein Trio mit seltener Expertise
Besonders hervor sticht die berufliche Vergangenheit der Gründer, mit der sie sich hervorragend ergänzen. Markus Krug, gelernter Lackierer, war über Jahre Leiter der Lackierung beim Fahrzeughersteller Kässbohrer. Danach wechselte er zu BASF, wo er als Anwendungstechniker für Österreich und die Nachbarländer tätig war. Reisen, Schulungen, Techniker-Meetings – ein Wissen, das heute direkt in die tägliche Arbeit des eigenen Unternehmens einfließt. Nach seiner BASF-Zeit machte er sich als Dellendrücker und selbstständiger Lackierer im Land Salzburg einen Namen. „Mit dem eigenen Betrieb ging ein Traum in Erfüllung“, sagt er. „Und gleichzeitig konnten wir ein Konzept umsetzen, das es in Österreich so kein zweites Mal gibt.“
Tatsächlich bietet 3K-Glanzwerk eine Dienstleistungsbreite, die in Österreich Seltenheitswert hat:
- Spengler- und Lackierarbeiten
- Pulverbeschichtung
- Trockeneisreinigung
- Spezialversiegelungen
Alles in einem Betrieb – ohne externe Partner. „Diese Kombination macht uns einzigartig“, betont Markus Krug.

BASF als technische Basis – und als Partner
Wenn im Betrieb heute ausschließlich Lacktechnik von BASF Coatings zum Einsatz kommt, hat das mehrere Gründe – wirtschaftliche, technische und persönliche.
„Meine Zeit bei BASF war enorm wertvoll“, erklärt Markus Krug. „Ich kenne die Materialien, die Systeme, die Anwendungstechniken und ich weiß, worauf es beim täglichen Arbeiten und bei unserem Anspruch an höchste Qualität wirklich ankommt.“
Unterstützt wurde das Trio maßgeblich von den BASF-Experten Stefan Thalmayr und Christian Baierhofer, die beim Unternehmensaufbau eng an der Seite des 3K-Teams standen und sie laufend betreuen. Für die Gründer ein klarer Qualitätsfaktor.
Spannend ist auch die Entscheidung, nicht – wie früher von Markus Krug gewohnt – mit der Reihe 90 zu arbeiten, sondern gleich auf das modernere System BASF Reihe 100 zu setzen. Vom Mehrwert dieser Lackserie hat sich der Lackierermeister von Stefan Thalmayr überzeugen lassen – und es nicht bereut. Die Vorteile beschreibt Krug so: „Wir haben weniger Arbeitsschritte, weniger Materialverbrauch und deutlich geringere Energiekosten. Eine Lackierung ist meist nach einmaligem Spritzen fertig.“ Im Zusammenspiel mit dem Klarlack AC 24, der schneller und bei niedrigeren Temperaturen trocknet, ergibt sich ein klarer Effizienz- und Nachhaltigkeitsbonus. „Das ist für uns als junges Unternehmen ein wichtiger Punkt.“

Digital, präzise und effizient: ScanR, Refinity und Alfa Mix
In der Farbmessung setzt 3K-Glanzwerk auf das digitale Messsystem ScanR sowie die cloudbasierte Plattform Refinity. Damit lassen sich Lackdaten sekundenschnell erfassen, speichern und analysieren. In nur 30 Sekunden werden fünf präzise Messungen durchgeführt und automatisch Fahrzeugidentifikationsnummern und Kennzeichen erkannt. Dadurch werden Fehler minimiert und wird Zeit gespart. Zusätzlich verfügt es über eine Kratzererkennung und ermöglicht den Zugriff auf die branchenweit größte Farbdatenbank für präzise Farbidentifizierung und perfekte Farbabstimmung. Besonders praktisch: Das Gerät ist besonders kompakt und handlich.
Christian Baierhofer hebt zudem die Vorteile des Mischsystems Alfa Mix hervor: hohe Lagerstabilität der Lacke, zuverlässige Reproduzierbarkeit und minimierte Abweichungen – ein System, das für Betriebe mit hohem Qualitätsanspruch perfekt ist.



