5 Fragen an...

17.11.2021

 
Michael Schwaiger, Chief Commercial Officer Santander Consumer Bank, erklärt, was er von deutschen Tempolimits hält und warum er sein Traumauto wieder hergeben musste. 
Michael Schwaiger von der Santander Consumer Bank outet sich als echter Autonarr.

Was für ein Auto fahren Sie privat?

Derzeit gar keines. Ich hatte ein Mini John Cooper Works Cabrio, aber das hab ich verkauft und mir noch kein neues gekauft. Meine Frau – sie ist genauso autonärrisch wie ich – fährt einen VW Beetle GTI mit 220 PS, Heckspoiler und allem Drum und Dran. Das war einer der letzten, bevor er eingestellt wurde, da haben wir nochmal zugeschlagen! Als Dienstwagen fahre ich derzeit einen Ford Explorer. Ich wechsle da immer durch, um keinen Kunden zu bevorzugen. 

Sie leben nun schon seit zwölf Jahren in ­Österreich. Was ist ihre Lieblingsstrecke zum Autofahren?

Da muss man unterscheiden. Wenn es ums Optische geht, dann überall in den Bergen. Da ist es fast schon egal, mit welchem Auto man fährt – man genießt einfach nur die Gegend und die kurvenreichen Straßen. Wenn es aber um Geschwindigkeit geht, dann gefällt mir gar keine Strecke! Das ist ja kein Autofahren hier (lacht). 

Sie sind als Deutscher also kein Befürworter des politisch diskutierten Tempolimits in Deutschland?

Nein, auf keinen Fall. Die meisten fahren doch eh nur 140 und den paar Leuten, die wirklich schnell fahren, sollte man doch nicht den Spaß verderben. 

Würden Sie ein Auto online kaufen?

Nein, sicher nicht! Für mich ist ein Auto Emotion – ich will es spüren, angreifen und auch riechen. 

Was ist Ihr absolutes Traumauto?

Der Porsche 911. Ich hatte sogar mal einen in Deutschland. Aber heute kann man sich den ja gar nicht mehr leisten, vor allem in Österreich, wo allein für Versicherung inklusive Steuern schon 5.000 bis 6.000 Euro im Jahr anfallen.