Autoabsatz in Europa ist um 32 Prozent eingebrochen

Neuzulassungen
08.10.2020

 
Minus 32 Prozent. So lautet die Schreckensbilanz, was den Autoabsatz im bisherigen Jahresverlauf in Europa betrifft. In Spanien kann man selbst davon nur träumen. Allerdings kommen aus China schon wieder positive Signale. 
Ein Bild mit Symbolcharakter: Die Lager sind voll.
Ein Bild mit Symbolcharakter: Die Lager sind voll.

Die Coronakrise hat den Absatz von Neuwagen europaweit einbrechen lassen. In den ersten acht Monaten 2020 wurden in der EU mit 6,1 Millionen um 32 Prozent weniger Pkw verkauft als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. In Österreich war das Minus mit 33,2 Prozent auf 158.477 Autos sogar noch etwas größer, wie der europäische Herstellerverband ACEA mitteilte. 

Arme Spanier

Aber das ist alles nichts im Vergleich zu den Einbrüchen der Neuzulassungen in Spanien. Dort ist der Absatz im bisherigen Jahresverlauf (von Jänner bis Anfang September) um 40,6 Prozent eingebrochen. Italien rangiert mit einem Rückgang von 38,9 Prozent knapp dahinter auf der Rangliste der schlechtesten Märkte. In Deutschland sind die Neuzulassungen von Pkw um knapp 29 Prozent zurückgegangen.

Bitter ist auch der Trend auf Monatsbasis: Nachdem es im Juli mit europaweiten Verkaufsrückgängen von „nur“ 5,7 Prozent doch etwas Hoffnung gegeben hatte, dass sich der Markt langsam stabilisieren könnte, waren die Einbrüche im August mit 18,9 Prozent wieder deutlich stärker. Allerdings hat man in diesem Jahr schon schlimmere Rückgänge erlebt. Und aus Asien kommen schon wieder positive Signale: In China ist der Autoabsatz zuletzt deutlich angestiegen, was gerade auch die deutschen Hersteller VW, Mercedes und BMW erfreute.