FVA: Einblicke in die Unfallreparatur

24.10.2019

Von: Philipp Bednar
Im Rahmen einer informativen Abendveranstaltung des Fuhrparkverbands konnten aktive und potenzielle Mitglieder tiefere Einblicke in die Komplexität von Unfallreparaturen aus erster Hand erlangen.
Gerhard Steinbock erklärt die Problematiken bei heutigen Unfallreparaturlackierungen.

Die Schadensabwicklung ist im Fuhrparkmanagement ein essenzieller Bestandteil. Kleinere Parkschäden sind schnell passiert, es gilt das Lackkleid des Dienstfahrzeugs raschest möglich wieder zu reparieren und auf die Qualität zu achten. Denn ist die Reparatur offensichtlich, senkt es den Fahrzeugwert. Wie komplex die Unfallreparatur bei Lackschäden moderner Autos ist, wurde den Fuhrparkverband-Mitgliedern im Axalta Refinish Training Center in Oeynhausen präsentiert. Ziel war es, ein Bewusstsein für die technischen Problematiken zu schaffen: Wissen Sie, wie viele Liter Lack auf einem modernen Auto sind? "Ungefähr ein Liter", sagt Gerhard Steinbock, Coloristik-Experte bei Axalta. Ein Liter Lack bedeutet extrem dünne Schichten. "Der Lackaufbau beträgt bei modernen Autos ungefähr 60 bis 100 Mü (Mikrometer). Das sind ungefähr 0,06-0,1 Millimeter." Dementsprechend schwierig sei es, so der Experte, in der Unfallreparatur perfekte Ergebnisse zu erzielen. 

Rudolf Luxbacher,  Axalta Netzwerk- & FLI-Manager, stellt das ARN vor - das Automotive Repair Network. Das Unfallreparaturnetzwerk bietet dafür für Fuhrparkbetreiber eine Vielzahl von praktischen Vorteilen. (Hier gehts zum Videolink)

In Summe war es eine äußert kurzweilige und informative Veranstaltung, die viel Tiefgang für Lackierlaien offenbarte und greifbar gemacht hat, wie viel Know-how und technische Raffinesse in der modernen Reparaturlackierung steckt. Mehr zum Fuhrparkverband