Erfolgsgeschichte

Keba: Wachstum bricht Rekorde

Elektromobilität
21.06.2022

 
Die Keba Gruppe mit Hauptsitz in Linz steigerte ihren Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr um stolze 30 Prozent.
Keba CEO Gerhard Luftensteiner

Mit einem Umsatzsprung von 415,4 Mio. auf 537,7 Mio. Euro im vergangenen Geschäftsjahr (April 2021 - März 2022) erreicht die Keba Gruppe wiederholt den höchsten Umsatz in ihrer Geschichte. In den letzten fünf Jahren beträgt das durchschnittliche jährliche Wachstum 22,7 %. Der internationale Geschäftsanteil ist unverändert hoch und liegt bei rund 90 %. Etwa zwei Drittel der Produkte werden in die EU (ohne Österreich), rund 13 % nach Asien geliefert. Seit Herbst des letzten Geschäftsjahres sind die drei Geschäftsfelder der Keba - Industrial Automation, Handover Automation und Energy Automation - eigenständige Gesellschaften. Industrial Automation entwickelt und produziert Automatisierungslösungen aus Hard- und Software für Maschinen und Roboter. Handover Automation ist Spezialist für Übergabelösungen, zu denen unter anderem Geldautomaten bei Banken oder Paketautomaten bei der Post zählen. Energy Automation zählt zu den Pionieren von Ladelösungen für Elektrofahrzeuge. Die Wallboxen lassen sich aufgrund vielfältiger Schnittstellen unter anderem mit einer Photovoltaikanlage vernetzen. Ein weiterer Schwerpunkt in diesem Geschäftsfeld liegt im Bereich Heizungssteuerungen für Wärmepumpen sowie Biomasseheizungen. Das kontinuierliche Wachstum führt Keba auf folgende Faktoren zurück: Internationalisierung, Fokus auf Wachstumsmärkte, Diversität der Geschäftsfelder, Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie eine flache, agile Organisation mit hoher Selbstverantwortung.

Forschung und Entwicklung

Die Keba Gruppe investierte in F&E im letzten Jahr rund 70 Mio. Euro. Der Personalstand der gesamten Gruppe betrug auf Basis Vollzeitbeschäftigung mit Geschäftsjahresende 1963 Mitarbeiter*innen. Rund die Hälfte davon ist in Österreich beschäftigt, ein Drittel in Deutschland, und an die 200 Mitarbeiter*innen in Asien. Am Standort in Linz werden aktuell 37 Lehrlinge in sechs verschiedenen Berufsbildern ausgebildet. Auch in anderen Niederlassungen werden eigene Fachkräfte ausgebildet. An Standorten in Deutschland werden zusätzlich bis zu 25 junge Menschen in unterschiedlichen Berufen ausgebildet. Mit 26 Niederlassungen in 16 Ländern und 8 Produktionsstandorten in Österreich, Deutschland, Niederlande und China ist die Unternehmensgruppe in allen Märkten nachhaltig präsent und kann auch in Zeiten von Reisebeschränkungen vor Ort für ihre Kunden da sein. Seit Jahresbeginn ist Keba auch in Großbritannien mit einer eigenen Niederlassung präsent.