NÖ drückt aufs E-Gas

Niederösterreich
25.01.2021

 
Das Bundesland Niederösterreich ist E-Auto-Zulassungskaiser 2020 gewesen und will die Wertschöpfung im E-Mobilitäts weiter ankurbeln. 
LH-Stv. Stephan Pernkopf, Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger (v.l.)

Mit Ende 2020 waren genau 12.626 E-Fahrzeugen auf Niederösterreichs Straße unterwegs – so viele, wie noch nie. „Damit sind wir im Ranking der Bundesländer die Nummer Eins. Diesen Spitzenwert verdanken wir unter anderem dem steigenden Umweltbewusstsein der Bevölkerung, aber auch den hervorragenden Rahmenbedingungen in Niederösterreich. Es wurden von Landesseite in den letzten Jahren eine Vielzahl an Maßnahmen umgesetzt, die E-Mobilität für den Alltagseinsatz immer attraktiver gemacht haben – das dichte Netz an Ladestationen ist hier nur ein Beispiel, wenn auch ein sehr wichtiges“, erläutert LH-Stv. Stephan Pernkopf.

Doch nicht nur die Umwelt profitiert vom stark steigenden Interesse an E-Fahrzeugen, sondern auch die heimische Wirtschaft. Im Rahmen der Landesinitiative „e-mobil in niederösterreich“ wurde 2020 in der niederösterreichischen Zulieferindustrie eine repräsentative Umfrage zu den Chancen und Risiken der Elektromobilität durchgeführt. „Die Betriebe sehen in der Entwicklung hin zu E-Fahrzeugen große Chancen auf eine Wertschöpfungssteigerung. Um dieses Potenzial zu nutzen, bedarf es aber eines aktiven Engagements im Bereich Entwicklung und Innovation. Hier ist die Landesinitiative ‚e-mobil in niederösterreich‘ der richtige Ansprechpartner“, so Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger.

Bei den Expertengesprächen konnten mehr als 50 konkret umsetzbare Ideen für Projekte und Maßnahmen erarbeitet werden, 14 davon wurden bereits konkretisiert. Umgesetzt wird die Landesinitiative durch Ecoplus. Ecoplus-Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Im Rahmen von ‚e-mobil in niederösterreich‘ werden nun mehrere Folgeprojekte in Angriff genommen. Der inhaltliche Bogen reicht dabei von den Themen Ladeinfrastruktur und Flottenmanagement, über den Aufbau von Wasserstoff-Tankstellen bis zur Fahrdynamik in autonomen Fahrzeugen. Die Entwicklung im Bereich der alternativen Mobilität steht vielfach erst am Anfang und es freut mich sehr, dass wir einen Beitrag dazu leisten können, dass Niederösterreichs Betriebe hier ganz vorne mit dabei sind.“