Popcorn Effekt bei E-Autos

Elektromobilität
04.11.2020

 
Im Vergleich mit dem 3. Quartal des Vorjahres legen die Zulassungen von E-Autos in Österreich heuer um beachtliche 98% zu.
So weit sind wir zwar noch nicht, aber der Trend geht jetzt auch bei den Neuzulassungen ganz klar in Richtung E-Mobilität.

Die Anzahl neu zugelassener E-Autos in Österreich stieg im Juli, August und September 2020 insgesamt um 98% im Vergleich zum Vorjahresquartal, analysiert die aktuelle Ausgabe des „E-Mobility Sales Review“ von PwC Autofacts und Strategy&, der Strategieberatung von PwC. Damit erreicht der E-Anteil an den gesamten Neuzulassungen hierzulande Ende September beinah 17%. Größter Treiber des Wachstums sind in Österreich die PHEV mit einem deutlichen Plus von 407% im Vergleich zum Vorjahresquartal. Aber auch Voll-Hybride legen gegenüber dem dritten Quartal 2019 um 89% zu.

Mutige Hersteller und Zulieferer

Die Gründe dafür liegen in den zunehmend ausgereiften Produkten und einem erweiterten Angebot, optimierten Verkaufsprozessen sowie immer günstigeren Anschaffungs- und Unterhaltskosten der Voll-Hybride (Hybrid), Plug-in-Hybride (PHEV) und batterieelektrischen Fahrzeuge (BEV), zusätzlich getrieben durch die staatliche Förderung und das hohe öffentliche Interesse für Elektromobilität. „Der strategische Mut derjenigen Hersteller und Zulieferer, die rechtzeitig und mit vollem Einsatz die Weichen für die Elektromobilität gestellt haben, zahlt sich im Krisenumfeld in Form von steigenden Volumen und Marktanteilen doppelt aus“, kommentiert Peter Trögel, Automobilexperte und Director bei Strategy& Österreich, die Q3-Ergebnisse.