Schirak: "Autohandel hat sichtlich keinen Stellenwert"

Autohandel
07.04.2020

 
In einem Schreiben an Wirtschaftskammer-Generalsekretär Karlheinz Kopf äußert Einzelhandelssprecher Josef Schirak seinen Unmut. 
Einzelhandelssprecher Josef Schirak
Einzelhandelssprecher Josef Schirak

Die jüngsten Ankündigungen der Regierung, wonach es nach Ostern zu einer "schrittweisen Auferstehung" des Handels kommen werde, hat für Schirak einen Schönheitsfehler. Auf den Automobilhandel wurde tatsächlich oder scheinbar vergessen. Die Regierung denke nur ans Essen, Trinken, Rasieren, Waschen, Schminken sowie an Baumärkte, Gartenmärkte et cetera. "Der Autohandel hat sichtlich keinen Stellenwert. Unsere Steuern und Abgaben sind scheinbar weniger wert", ärgert sich Schirak. Im Besonderen "besorgniserregend" sei die Liquidität zahlreicher Betriebe, zumal im Automobilhandel ein enormer Kapitalbedarf bestehe. Aktuell werde diese Liquidität etwa durch bereits verkaufte, jedoch vom Endverbraucher noch nicht übernommene und deshalb auch noch nicht bezahlte Fahrzeuge erheblich belastet. Auf den Punkt gebracht: Das Wichtigste momentan sei, dass Fahrzeuge so rasch wie möglich übergeben werden können. "Wir bekennen uns zu jeglichen Sicherheitsvorschriften. Wir können sämtliche Vorschriften einhalten", so der Einzelhandelssprecher.