Siems & Klein: Werkstattservice gesichert

Werkstattausrüstung
19.03.2020

Von: Philipp Bednar
Viele heimische Werkstätten haben auf Notbetrieb umgestellt. Aber was, wenn die Hebebühne streikt? Siems & Klein steht für Kunden bereit.
Christian Brachmann, Geschäftsführer und Inhaber von Siems & Klein.

Christian Brachmann, GF von Siems & Klein sagt uns: "Wir passen uns der Situation an. Der Vertrieb ist bis Ende der Woche auf Urlaub. Homeoffice, Zeitabbau, Urlaubsabbau, keine Besuche - wir treffen die gleichen Maßnahmen wie viele andere Betriebe auch." Sollten Werkstätten trotz Notbetriebs Probleme mit ihren Gerätschaften haben, ist der Service von Siems & Klein sichergestellt. "Natürlich können wir unseren Kunden helfen. Wenn beispielsweise ein Rettungswagen auf einer defekten Bühne steht - da müssen wir hin und unseren Beitrag leisten", sagt Brachmann. 

Zur angespannten Lage allgemein sagt Brachmann: "Ich rechne mit Monaten, bis der Normalzustand wieder hergestellt ist." Sind Kündigungen oder Kurzarbeit geplant? "Kündigungen möchte ich mit aller Kraft vermeiden. Aber Kurzarbeit ist definitiv ein Thema. Wer sich präventiv nicht darüber informiert - gerade jetzt - handelt fahrlässig. Ob es die Kurzarbeit wirklich braucht, werden wir entscheiden, wenn es die Situation verlangt." Insgesamt stehe Siems & Klein finanziell aber auf äußerst soliden Beinen, womit Brachmann keine Angst um den Fortbestand des Unternehmens hat. Ob er sich als Wirtschaftstreibender derzeit gut unterstützt fühlt? "Ja, derzeit fühle ich mich gut informiert. Wie es aber aussieht, wenn man dann wirklich etwas braucht, steht auf einem anderen Blatt."