Technik fürs Leben-Preis - Die Gewinner

Bosch
28.05.2020

 
Zwei findige Schüler der HTL Weiz gewinnen mit einer nachhaltigen Idee die Kategorie Mobilitätstechnik.
Markus Hörting-Stoppacher und David Lammer, Gewinner des Technik fürs Leben-Preis 2020 in der Kategorie Mobilitätstechnik, mit ihren Professoren Jörg Komenda, Andreas Maresch und Richard Drechsler.

Die Jury des Technik fürs Leben-Preis hatte auch heuer einen herausfordernden Job. 62 eingereichte Diplomarbeitsprojekte von 178 Schülern aus 20 HTLs in acht Bundesländern mussten nach den Kriterien des Technik fürs Leben-Preis bewertet werden. Durchgesetzt haben sich Projektteams von der HTL Weiz, HTBLuVA Salzburg und HTL Hollabrunn in den Kategorien Mobilitätstechnik, Industrietechnik und Energie- und Gebäudetechnik sowie Gebrauchsgüter.

Kategorie-Sieg Mobilitätstechnik: Biogas-Range-Extender
Range-Extender sind kleine Stromgeneratoren, die die Akkus von Elektroautos auch während der Fahrt laden und damit die Reichweite wesentlich vergrößern. Markus Hörting-Stoppacher und David Lammer von der HTL Weiz bauten im Rahmen ihrer Diplomarbeit einen Range-Extender, der mit Biogas betrieben wird. Dafür musste eine kostengünstige Lösung zur Aufbereitung und Speicherung des Biogases gefunden sowie ein Stromgenerator effizient auf Biogasbetrieb umgebaut werden. Da der Stromgenerator zum Laden des Elektroautos mit Biogas betrieben wird, kann das Auto zu 100 Prozent CO2-neutral fahren. Der Nachhaltigkeitsgedanke vom Rohstoff bis zur Energiegewinnung hat die Jury des Technik fürs Leben-Preis überzeugt. „Das Projekt besticht durch den stringenten Aufbau. Die Anwendbarkeit ist groß und für ganz viele Projekte in der Mobilität umsetzbar“, erklärte Juror Wolfgang Kern, Leiter der Abteilung II/2 technischer, gewerblicher und kunstgewerblicher Schulen im Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung.