Größer denken, größer bauen

Lack
20.12.2020

Von: Philipp Bednar
Das Autohaus Bathelt am Rande von Bad Aussee ist eine imposante Erscheinung im sonst so lieblich traditionellen Ort. Inhaber Walter Bathelt hat bewusst modern und nachhaltig für die noch offene Zukunft gebaut.
Die großzügig ­gestaltete Werkstatt des ­Autohauses ­Bathelt beeindruckt. Toll: die Lärmdämmung.

Wenn einen Walter Bathelt begrüßt, muss man etwas an den verstorbenen Schauspieler Mikael Nyqvist denken – die optische Ähnlichkeit ist verblüffend. Der Inhaber des VW-Autohauses hat auf 15.000 m² einen wirklich imposanten Betrieb hingesetzt: moderner, hoher Glasschauraum („Wir hätten sogar noch größer bauen sollen“), ein üppiger überdachter Parkplatz davor. Hinter den VW-CI-Glasfronten erstreckt sich eine hochmoderne Werkstatt samt Spenglerei und Lackiererei.

25 Mitarbeiter haben fast ebenso viele Hebebühnen zur Verfügung. Die Werkstatt ist weitläufig, aufgeräumt, beheizt im Winter, gekühlt im Sommer. „Ich will, dass es meine Mitarbeiter zu jeder Jahreszeit gemütlich haben“, sagt Bathelt, der nebenbei noch eine Landwirtschaft und eine Schnapsbrennerei betreibt und in unmittelbarer Betriebsnähe einige Wohnungen gebaut hat. Vor fünf Jahren wurde der Betrieb grundlegend umgebaut und modernisiert. Bathelt hat eine enorme Summe in das Autohaus gesteckt – die Nachfolge ist noch offen: „Meine Tochter ist Prokuristin im Betrieb, mein Sohn Mechaniker. Ob sie den Betrieb übernehmen oder nicht – für mich wäre beides kein Problem“, sagt Bathelt sehr entspannt. 

Gute Geschäfte

Auffällig: Trotz weiter Flächen hallt es nicht. Da wurde clever geplant – und gebaut. Als Werkstatt­ausrüster ist primär die Firma Kastner Partner des Autohauses. Im Rahmen des Umbaus wurde die ­moderne und energie­effiziente Blowtherm-Lackierkabine angeschafft, „eine gute Investition“, wie Bathelt sagt. Gleiches gilt für das Achsmessgerät in einer eigenen Werkstatthalle und die Reifenwaschmaschine.

Bei unserem Reportagetermin haben sich Walter Bathelt und sein neuer Kastner-Ansprechpartner und Gebietsleiter Gerald Stolz kennengelernt. Einer weiterhin erfolgreichen Zusammen­arbeit steht nichts mehr im Wege. Und wir sind uns sicher, dass Walter Bathelt noch große Pläne in der Schublade hat.