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Afghanischer Flüchtling als bester Lehrling

08.09.2015

Der 21-jährige Ishaq Mohammad gewann den Landeslehrlingswettbewerb der NÖ Karosseriebauer, absolvierte die Gesellenprüfung mit „gutem Erfolg“, will die Abendmatura machen und sodann Maschinenbau studieren. Eine Erfolgsstory.

Er war 16 Jahre alt als er mit seinen Eltern aus den Kriegswirren Afghanistans nach Österreich floh und konnte weder lesen noch schreiben noch rechnen. Heute ist Ishaq Mohammad 21, hat beim heurigen Landeslehrlingswettbewerb der niederösterreichischen Karosseriebauer den ersten Platz geschafft und im Juli die Gesellenprüfung mit „gutem Erfolg“ absolviert. Jetzt ist er beim Maschinenhersteller Lenze im oberösterreichischen Asten als Industrielackierer beschäftigt und will die Abendmatura machen, um sodann Maschinenbau zu studieren. Seine Eltern hat Ishaq Mohammad übrigens zuletzt bei der Flucht vor fünf Jahren gesehen, als die Familie auseinandergerissen wurde. Seitdem hat er nichts mehr von ihnen gehört. Lesen Sie dazu unsere - wie ich meine - bewegende Story auf Seite 30.

Exklusivgeschichten
Derartige Geschichten finden Sie, verehrte Leserin, geschätzter Leser, nur in der KFZ Wirtschaft. 
Weitere Exklusiv-Geschichten:
▶ „Der zündende Funke“ auf Seite 10. Die Trends zu Hochdruck-Einspritzung und Motoren-Downsizing fordern die Zündkerzenhersteller heraus. Sie setzen auf neue Designs und innovative Materialien, um das Kraftstoffgemisch noch sauberer und effizienter zu zünden.
▶ „Nur noch fünf Jahre bis zum Durchbruch“ auf Seite 16. Manfred Schrödl, Vorstand des Instituts für Energiesysteme und elektrische Antriebe an der TU Wien, erklärt im KFZ Wirtschaft-Interview, weshalb er davon überzeugt ist, dass die Wende vom Verbrennungsmotor zum Elektroantrieb bereits in den nächsten fünf Jahren vonstatten gehen wird. Seine Argumente sind diskutabel, im Wesentlichen aber auch überzeugend.
▶ Kfz-Techniker, Karosseriebauer und Vulkaniseure wurden unter dem Dach „Fahrzeugtechnik“ fusioniert. Seit der Fusion der Innungen sprechen BIM Friedrich Nagl und BIM-Stv. Erik Papinski erstmals im Doppelinterview über das Wesen des Zusammenschlusses. Die zwei alten Hasen, die einander vortrefflich verstehen, haben gemeinsam einiges vor. Lesen Sie dazu das Doppelinterview auf Seite 4 und schauen Sie vor allem auch den Videoclip, den wir für Sie konzipiert haben. (Siehe QR-Code rechts unten.)

Wichtiges Gewichten
Wir von der Redaktion der KFZ Wirtschaft machen uns unentwegt Gedanken, wie wir das traditionsreiche und meist gelesene Magazin gestalten und mit spannenden Inhalten füllen können. Der Maxime, wonach der Fokus auf das Wesentliche zu richten ist, bleiben wir treu. Wir werden weiterhin Wichtiges für Sie gewichten und aufbereiten und Unwesentliches weglassen. Top-Storys lesen Sie bei uns, Society-Gerüchte und boulevardeske Berichte finden Sie anderswo.

Erfreuliche Bilanz
Zum Schluss noch Good News: Das renommierte Marktforschungsinstitut GfK hat im Auftrag der KFZ Wirtschaft die Betriebe gefragt, welche Zwischenbilanz sie nach acht Monaten für das heurige Jahr ziehen bzw. wie das Kfz-Jahr 2015 am Ende aussehen wird: Immerhin 41% der Befragten konstatierten „eher gute“ Ergebnisse, 6% sogar „sehr gute“. Am Ende des vergangenen Jahres verzeichneten die Demoskopen bei ihrer Befragung zur Prognose für 2015 deutlich negative Erwartungen. In diesem Kontext ist die aktuelle Zwischenbilanz uneingeschränkt erfreulich.

Autor/in:
Wolfgang Bauer
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