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Die Zukunft der Mobilität

21.05.2019

Das 40. Internationale Wiener Motorensymposium stand ganz im Zeichen des Umbruchs in der Automobilindustrie.

Bernhard Geringer, Leiter des Motorensymposiums

Das 40. Internationale Wiener Motorensymposium war das erste, in dessen Verlauf mehr Vorträge über elektrische oder teilelektrische Antriebe gehalten wurden als über die bisher dominanten Verbrennungsmotoren. „Die Szenarien der Automobilindustrie reichen bis 2050 und sogar darüber hinaus, wenn regenerative und klimaneutrale Energieträger eine völlige Abkehr von den fossilen Kraftstoffen ermöglichen werden“, resümiert Bernhard Geringer, Vorstand des Instituts für Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik der Technischen Universität Wien und Leiter des Motorensymposiums, nach den zweitägigen intensiven Beratungen mit 47 Fachvorträgen und Expertendiskussionen. Einen ganz besonderen Reiz haben seiner Ansicht nach regenerative Kraftstoffe, da mit diesen sowohl die bestehenden als auch neue Fahrzeuge auf Treibhausgasfreiheit umgestellt werden können. Außerdem prophezeit der Experte, dass Dieselfahrzeuge bald genauso sauber wie Benziner werden. Neue Technologien seien allerdings kritischer als früher gedacht zu bewerten: Das Autonome Fahren kommt – aber nicht so schnell wie erhofft und es wird teurer als erwartet sein. „Die Zukunft der Mobilität wird vielfältig und bleibt jedenfalls spannend. Die Entwicklung steht erst am Anfang – ein Ende ist nicht in Sicht“, resümiert Geringer, der das Symposium gemeinsam mit dessen Begründer Hans Peter Lenz organisiert und geleitet hat.

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