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Hersteller werden zahlen müssen

23.01.2020

Das internationale Beratungsunternehmen PA Consulting rechnet vor, dass den 13 führenden Autoherstellern für das Verfehlen der CO₂-Emissionsziele Strafzahlungen in Höhe von 14,5 Milliarden Euro drohen.

Die Emissionen sind gestiegen, was hauptsächlich auf den Kauf von SUVs, die starke Nachfrage nach leistungsstarken und schwereren Autos, den Mangel an emissionsarmen Optionen im Verkauf und die nach dem Diesel-Skandal veränderte Präferenz für Benziner zurückzuführen ist. So droht Volkswagen wegen seines hohen Absatzvolumens in ganz Europa eine Strafzahlung von bis zu 4,5 Milliarden Euro, und auch Renault-Nissan-Mitsubishi sowie Volvo dürften Probleme bekommen. Selbst Toyota, Marktführer bei Hybridfahrzeugen, wird voraussichtlich sein Ziel knapp verfehlen. Michael Schweikl, Automobil-Experte bei PA Consulting: „Autoherstellern fehlt die Zeit, um die Emissionen schnell genug zu mindern und Strafzahlungen zu vermeiden.“ Nur mit Preisnachlässen für Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeuge sowie dem Angebot von Services zur Steigerung der emissionsarmen Fahrzeugnutzung noch im Jahr 2020 ließen sich die CO₂-Emissionen in nächster Zukunft senken. Das Ranking der CO₂-Prognose für 2021 zeigt Toyota auf dem ersten Rang. PSA ist Zweiter und überholt Renault-Nissan-Mitsubishi. Volvo, Volkswagen, Daimler und BMW sind weiter von ihrem Ziel entfernt als im Vorjahr. Die Analyse von PA zeigt, dass die Automobilhersteller in Europa mehr als 2,5 Millionen zusätzliche Batterie-Elektrofahrzeuge verkaufen müssten, um ihre Ziele zu erreichen.

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