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KV-Abschluss: Mehr Geld für Vulkaniseure

25.11.2020

Die Metaller waren vorgeprescht, in der Tonart geht es weiter: Jetzt haben sich auch die Vulkaniseure auf einen neuen Kollektivvertrag geeinigt. 

Unter dem Vorsitz von Franz Doblhofer wurde der Kollektivvertrag der Vulkaniseure abgeschlossen. Dieser wurde pauschal über alle Lohngruppen, Lehrlingsentschädigungen und Zuschläge um 1,48 Prozent erhöht. Gültig ist der neue Kollektivvertrag ab 01.01.2021. Damit orientert sich auch dieser Kollektivvertrag an jenem, den die Metaller zustande gebracht hatten. Wie berichtet, haben sich Gewerkschaft und Arbeitgeber vor kurzem schneller als gedacht auf einen neuen Kollektivvertrag für die Metalltechnische Industrie geeinigt. Löhne und Gehälter für Arbeite und Angestellte steigen um  jeweils 1,45 Prozent. 

400 Mitarbeiter betroffen

Im Rahmenrecht wurden die Kündigungsfristen der Vulkaniseure an die ab 1. Jänner 2021 (und nun doch noch durch CoVid später in Kraft tretende Übergangsfrist) gültigen gesetzlichen Bestimmungen angepasst, wobei das Augenmerk auf den Kündigungszeitpunkt durch den Arbeitgeber (15. oder Monatsletzter) zu legen ist. 

Von den 8.342 Mitgliedsbetrieben der Bundesinnung Fahrzeugtechnik gehören 105 Unternehmen dem Berufszweig Vulkanisationstechnik an und beschäftigen rund 400 Mitarbeiter bzw. Mitarbeiterinnen. 

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