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Renault spricht von Revolution

18.01.2021

Renault stellt sich komplett neu auf. Dabei sorgen zwei Aspekte für Überraschungen. 

Renault stellt sich unter Ex-Seat-Chef Luca de Meo neu auf. Neue Geschäftsfelder sollen es richten, von einer Transformation ist die Rede. Es wird an vielen Schrauben gedreht: neue Modelle, Verschlankung hier, Ausbau dort. Interessant und durchaus fragwürdig sind zwei Aspekte. Erstens: Die Investitionen sollen prozentuell sinken. In einer Zeit, wo die halbe Autoindustrie darüber jammert, man käme mit der Innovationskraft der Tech-Giganten nicht hinterher, tritt man bei Forschung und Entwicklung auf die Bremse. Zweitens: Renault präsentiert für die neue Ära einen Prototypen einer Neuauflage des Kultmodells Renault 5. Schaut fesch aus.
Aber wie passt es zusammen, dass sich der Autohersteller hinstellt und sagt, ich denke Mobilität neu, werde ein vielschichtiges Tech-Unternehmen und zeige dann als Leitfigur eine Rekomposition eines Autos aus den 1970er-Jahren? Wäre es nicht mutiger gewesen, eine komplett neue Fahrzeuggattung zu präsentieren? So hat es den Eindruck, als möchte man viel Neues angehen, aber die bekannten Pfade nicht verlassen. Ob das Tesla und Co. schlecht schlafen lässt - ich habe da meine Zweifel.

Autor/in:
Philipp Bednar
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