Rund 50 Expertinnen und Experten aus ganz Österreich haben im Rahmen einer Strategieklausur zentrale Handlungsfelder der Fahrzeugtechnik analysiert und konkrete Maßnahmen definiert – für zukunftsfitte Betriebe, moderne Prüfprozesse und eine starke Vernetzung von Wirtschaft, Bildung und Politik.

Die Bundesinnung der Fahrzeugtechnik hat am 11./12. Dezember 2025 mit 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus ganz Österreich eine umfassende Evaluierungs- und Strategieklausur durchgeführt.
Ziel war es, die bisherige Arbeit kritisch zu prüfen und konkrete Prioritäten für die kommenden drei Jahre zu definieren. Im Mittelpunkt standen sechs Handlungsfelder: Technik (herstellerübergreifender Zugang, ADAS Kalibrierung, digitale Dokumentation), Aus- und Weiterbildung (Frühförderung, triale Ausbildung, Wochenbuch), Karosserie & Lack (Reparaturkosten, Gebrauchtteile, Plattformlösungen), Servicestationen (Standortfragen, Kooperationen, Kennzeichenregelungen), Prüfungswesen (Vereinheitlichung, individuelle Prüfungen, LAP/Meister) sowie Europa & Kommunikation (EU Positionen, Study Visits, Positivliste).

Die Teilnehmenden erarbeiteten praxisnahe Maßnahmen zur Stärkung der Betriebe, zur Modernisierung der Prüfprozesse und zur besseren Vernetzung mit Bildungseinrichtungen. Ein zentrales Ergebnis: Nur durch gemeinsames Engagement und gezielte Förderung gelingt der Übergang in eine technologisch anspruchsvolle Zukunft. Die Bundesinnung ruft Betriebe, Schulen und Politik dazu auf, die erarbeiteten Maßnahmen aktiv zu unterstützen und umzusetzen. Die vollständige Dokumentation fasst Ergebnisse und nächste Schritte zusammen und steht Interessierten zur Verfügung.

Bundesinnungsmeister Roman Keglovits-Ackerer zeigt sich von der aktiven Teilnahme und der positiven Stimmung begeistert und unterstreicht, dass er sich über jeden Input aller Mitglieder freut: „Nur wenn wir wissen, wo es zwickt, können wir handeln.“