Was morgen in den Werkstätten von der Arlberg-Region bis ins Burgenland repariert wird, wird heute auf globaler Ebene entschieden. Ob Normen bei der ISO, Sicherheitsund Zulassungsvorschriften bei der UNECE oder europäische Richtlinien in Brüssel: Die rechtlichen und technischen Weichenstellungen für die automotive Branche finden längst international statt.

Dipl. Oec. Andreas Westermeyer, MLSStv. Geschäftsführer der Bundesinnung der Fahrzeugtechnik,Vorstandsmitglied des AIRC (AssociationInternationale des Réparateurs en Carrosserie) © privat

Für unsere heimischen KfZ-, Karosserie- und Vulkaniseurbetriebe ist eine starke Vertretung auf diesem Parkett essenziell. Es geht schlichtweg um den fairen Marktzugang. Themen wie der ungehinderte Zugriff auf reparatur- und wartungsrelevante Fahrzeugdaten (SERMI), verbindliche Standards für Diagnosegeräte oder der Schutz des freien Reparaturmarktes lassen sich nicht mehr rein national lösen. Auch im Bereich der Billigimporte von Reifen konnten wir EU-Zölle durchsetzen.
Als Bundesinnung engagieren wir uns daher intensiv in internationalen Dachverbänden und Gremien. Wir sorgen dafür, dass die Praxisnähe, das Know-how und die Interessen des österreichischen Handwerks direkt in die Gesetzgebung und Normung einfließen.
Derzeit sind wir vertreten bei AIRC ( Association Internationale des Réparateurs en Carrosserie), AME (Automotive Mobility Europa), CITA (International Motor Vehicle Inspection Committe), ISO (International Standard Committe), UN-ECE (United Nations Economic Commission for Europe).

Nur wer am Verhandlungstisch sitzt, kann verhindern, dass praxisferne Hürden aufgebaut werden. Internationale Netzwerkarbeit sichert die Zukunft, Unabhängigkeit und Wettwerbsfähigkeit unserer reparierenden Betriebe.