Für Funktions- und Alterungstests werden Fahrzeuge auch intensiver Bestrahlung mit Licht ausgesetzt. Tests von Brennstoffzellenfahrzeugen erfordern dabei besondere Sicherheitsvorkehrungen, da sie mit dem flüchtigen und explosiven Gas Wasserstoff betrieben werden. Weiss Technik, ein deutsches Unternehmen mit Sitz in Reiskirchen, hat als weltweit erster Anbieter eine spezialisierte Prüfkammer für Brennstoffzellenfahrzeuge entwickelt. Ihr ATEX-Sicherheitskonzept analysiert laufend die Luft in der Prüfkammer und detektiert auch kleinste Spuren des explosiven Gases. Bei einer Fehlermeldung schaltet die Sicherheits-SPS die Anlage sofort ab. Um elektrostatische Aufladung und Funkenbildung zu verhindern, sind die Fahrzeuge in der Prüfkammer geerdet.

Eine technische Innovation von Weiss Technik ist das durchschlagssichere doppelte Filterscheibensystem zwischen Prüfkammer und Leuchteinheiten. Die Sonnenlicht-Strahler sind fest in der Decke der Prüfkammer installiert. Um die Strahlungsintensität exakt zu dosieren, regeln Sensoren die gewünschte Intensität direkt am Fahrzeug ein. Dieser Einstellvorgang dauert nur wenige Sekunden. Da diese Technologie die Mechanik zur Höhenverstellung von Sonnenlicht-Strahlern überflüssig macht, ist die Produktneuheit von Weiss Technik um 30 Prozent kostengünstiger als herkömmliche Sonnenlicht-Simulationen.

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