Gut gespült ist halb repariert

Liqui Moly
12.09.2016

Von: Philipp Bednar
Reifen Nemetz hat seit geraumer Zeit das Geschäftsfeld der Getriebespülung für sich entdeckt. Neben neuen Ertragschancen steht die Abrundung des Kundenservice im Fokus. Liqui Moly fungiert als Partner.
Andreas Schopf (Konzeptberater Profiservice), Markus Nagelhofer (Leitner Kraftfahrzeugbedarf Verkaufsleiter) , Willibald Nemetz, Christoph Strebinger, Michael Mehlem, Tobias Gerstlauer (Liqui Moly). (v.l.)
Andreas Schopf (Konzeptberater Profiservice), Markus Nagelhofer (Leitner Kraftfahrzeugbedarf Verkaufsleiter) , Willibald Nemetz, Christoph Strebinger, Michael Mehlem, Tobias Gerstlauer (Liqui Moly). (v.l.)

Der Reifenfachhandel stöhnt bereits seit längerem unter dem harten Onlinewettbewerb. Reifen Nemetz in Oberegging, unter Führung von Inhaber Willibald Nemetz, hat die Zeichen der Zeit früh erkannt und führt neben dem Reifengeschäft noch zwei Tankstellen und eine freie Werkstätte samt Lackierbox und Spenglerei – der Betrieb scheint für die Zukunft gewappnet zu sein. Mit ein Grund wird wohl der weitsichtige Chef selbst sein: „Im letzten Jahr haben sich die Kundenanfragen bezüglich Automatikgetriebespülungen und Getriebeölwechsel gehäuft. Also habe ich mich schlau gemacht, wer das bei uns im Gebiet anbietet und zu welchen Kosten“, erzählt Nemetz, der seit 2006 point-S Reifenpartner ist. Vor rund zwei Monaten war es dann soweit, eine Liqui Moly Gear Tronic Getriebeölservicestation wurde angeschafft. Das kompakte Servicekomplettgerät stammt von Mahle. 

Saubere Arbeit

Der Trend hin zu Automatikgetrieben ist unübersehbar. Je nach Fahrzeugmodell liegen die Getriebeölwechselintervalle zwischen 60.000 und rund 100.000 Kilometern. Da Automatikgetriebe konstruktionsbedingt deutlich mehr Öl beinhalten als Handschalter, ist ein gewissenhafter Tausch absolut notwendig. Lässt man das Getriebeöl konventionell ab, inklusive Filtertausch, lassen sich – je nach Getriebetype – nur die Hälfte bzw. zwei Drittel des Altöls entsorgen. Der Rest bleibt samt Verunreinigungen und Abrieb im Getriebe über.

Das Altöl wird dann mit dem neuen Getriebeöl vermischt, und de facto hat man keinen vollwertigen Ölwechsle durchgeführt. Genau das Problem hat Liqui Moly erkannt und bietet mit der Gear Tronic nicht nur eine komfortable Lösung für den Getriebeölwechsel an, sondern das Gerät besitzt auch eine vollautomatische Spülfunktion. „Damit können wir 99 bis 100 Prozent des Altöls samt Verunreinigungen und Abrieb absaugen und das gereinigte Getriebe komplett mit frischem Öl befüllen“, zählt Michael Mehlem die Vorteile auf.

Willibald Nemetz bestätigt die konzeptionellen Vorteile: „Anfangs war ich eher skeptisch. Dann hatten wir eine Kundschaft mit einem alten Range Rover, dessen Automatikgetriebe arg gezupft und geruckelt hat. Wir sind fast schon davon ausgegangen, dass das Getriebe komplett getauscht werden muss. Weil wir es genau wissen wollten, haben wir es zuerst aber noch mit einer Getriebespülung versucht. Das Ergebnis war hervorragend.“ 

Wirtschaftlichkeit als Trumpf

Anstelle das Getriebe zu tauschen, war der Range Rover nach rund zwei Arbeitsstunden und ein paar Litern Getriebeöl wieder ruckfrei unterwegs. „Das hat mich überzeugt. Und auch die Kundschaft, der wir damit viel Geld gespart haben“, so Nemetz. Der motorsportaffine Geschäftsführer rechnet vor: „Ganz konservativ gerechnet, haben wir die Anschaffungskosten des Geräts nach ca. 30 bis 40 Spülungen wieder herinnen.“ Das gute Kundenfeedback sowie die zusätzliche Ertragschance haben Nemetz überzeugt. Auch Mehlem hat nach 22 verkauften Geräten nur Positives zu berichten: „Der Markt für Getriebespülen wird wachsen.

Ein bloßer Öltausch ist oftmals nur eine Linderung, aber keine Heilung. Unser Gerät arbeitet sauber, effizient und ist einfach in der Handhabung.“ Nemetz bestätigt alle guten Eigenschaft und sagt wie aus der Pistole geschossen auf unsere Frage, ob er die Gear Tronic wieder anschaffen würde: „Klar. Natürlich hat das Gerät seinen Preis, aber es ist robust, hochwertig verarbeitet und nach kürzester Zeit rentabel. Im Idealfall spart es dem Kunden bares Geld, da wir gewisse Getriebeprobleme schnell und kostengünstig beheben können. Und solche Kunden behält man sehr lange“, sagt Nemetz zum Abschied augenzwinkernd.