Würth kennt keine Krise

Werkstattausrüstung
04.04.2022

Von: Redaktion KFZ Wirtschaft
Würth bleibt trotz Pandemie konsequent auf Erfolgskurs. Mit einem Rekordumsatz von 267,5 Millionen Euro konnte das Vorjahresergebnis in Österreich im zweiten Pandemiejahr um fast 20 Prozent übertroffen werden. Die gesamte Gruppe ist ähnlich stark gewachsen.
Geschäftsführer Alfred Wurmbrand
Geschäftsführer Alfred Wurmbrand setzt auch in Zukunft auf die Multiplikation von Würth Shops und Investitionen im Bereich eBusiness, um den Erfolgsweg von Würth Österreich fortzusetzen.

Würth Österreich kommt mit Rekord-Ergebnis durch das zweite Pandemiejahr. Neben dem Direktvertrieb, dem größten und wichtigsten Vertriebskanal von Würth, tragen auch die 64 Würth Shops einen wesentlichen Teil zum Erfolg des Unternehmens bei. Mit einem Umsatz von 73 Millionen Euro erwirtschaften sie 27 Prozent des Gesamtergebnisses. Im Laufe des Jahres 2022 sind sieben neue Würth Shops für gewerbliche Kunden in ganz Österreich geplant. Die Standorte in Ybbs/Bergland, Mistelbach, Völkermarkt, Linz/Traun und Radstadt stehen bereits fest. Sehr erfreulich entwickelt sich auch der Geschäftsbereich eBusiness. Der Online-Umsatz macht bereits 15 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Für 2022 strebt Würth Österreich ein gesundes Wachstum in Umsatz und Ertrag an.

Auftragsbücher gut gefüllt

Insgesamt konnte mit einem Rekordumsatz von 267,5 Millionen Euro das Vorjahresergebnis (2020 waren es 223,7 Millionen Euro) im zweiten Pandemiejahr um fast 20 Prozent übertroffen werden. 

"Die Auftragsbücher unserer Kunden in den unterschiedlichen Branchen sind gut gefüllt. Wir konnten trotz des schwierigen Beschaffungsmarktes unsere Kunden gut versorgen. Natürlich mussten wir auch deutliche Preissteigerungen unserer Vorlieferanten hinnehmen und zu einem guten Teil an den Markt weitergeben“, erklärt Geschäftsführer Alfred Wurmbrand. 

Spende für Ukraine

Mit einer Spende in Höhe von 100.000 Euro hilft der Befestigungsspezialist Würth Österreich mit Sitz in Böheimkirchen den vom Krieg betroffenen Menschen in der Ukraine. Das Unternehmen möchte damit einen Beitrag leisten, um ihnen zur Seite zu stehen und seine Solidarität zum Ausdruck bringen.

„Wir solidarisieren uns mit den Menschen, die vor diesem furchtbaren Krieg flüchten müssen, um ihr Leben zu retten und wollen einen Beitrag leisten, das unsägliche Leid, soweit das überhaupt möglich ist, zu lindern“, führt Alfred Wurmbrand, Sprecher der Geschäftsführung, aus. 

Würth-Gruppe ebenfalls im Plus

Übrigens ist Österreich kein Einzelfall: Die gesamte Würth-Gruppe verzeichnete im Geschäftsjahr 2021 historische Rekordmarken. Gemäß vorläufigem Konzernabschluss erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 17,1 Milliarden Euro (2020: 14,4 Milliarden Euro) – ein Plus von 18,5 Prozent, währungsbereinigt sind es sogar 19,0 Prozent. Auch das Betriebsergebnis der Würth-Gruppe liegt gemäß vorläufigem Konzernabschluss mit 1,2 Milliarden Euro deutlich über dem Vorjahr (2020: 775 Millionen Euro). Das starke Umsatzwachstum und die Steigerung der Produktivität trugen maßgeblich zum positiven Ergebnis bei, wie es aus dem Unternehmen heißt.