Ukraine-Krieg

Bridgestone zieht in Russland die Reißleine

Reifen
14.03.2022

Von: Redaktion KFZ Wirtschaft
Reifenhersteller Bridgestone reagiert auf den Krieg gegen die Ukraine und setzt die Produktionsaktivitäten in Russland bis auf Weiteres aus.

Bridgestone hat die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine abgeschätzt und infolgedessen  beschlossen, die Produktionsaktivitäten in Russland bis auf Weiteres auszusetzen. Die Entscheidung wird nach den notwendigen Vorbereitungen am kommenden Freitag, den 18. März 2022, in Kraft treten. Das Unternehmen hat außerdem beschlossen, alle neuen Investitionen einzufrieren und alle Exporte nach Russland mit sofortiger Wirkung einzustellen.

Bridgestone versichert, dass man sich weiterhin um die mehr als 1000 Mitarbeiter:innen in dem Produktionswerk für Pkw-Reifen in Uljanowsk und den Vertriebsbüros kümmere - auch mit finanzieller Unterstützung. 

Im weiteren Verlauf der Situation wird das globale und regionale Management von Bridgestone die Lage weiterhin genau beobachten und die Pläne bei Bedarf flexibel anpassen. Man gehe davon aus, dass die Produktionsleistung außerhalb Russlands in den kommenden Wochen stabil bleiben werde.