Mit Beginn des Krieges, fror der deutsche Schmierstoffhersteller Liqui Moly sein Russlandgeschäft ein und verzichtete freiwillig auf den Umsatz in einem seiner Hauptmärkte. „Das war für uns gar keine Frage“, beschreibt Günter Hiermaier die Entscheidung. „Menschen stehen immer über dem Geschäft. Wir wollen und müssen unseren Beitrag leisten, Putin zu stoppen und Russland die wirtschaftliche Grundlage zu nehmen“, so der Geschäftsführer weiter. Das ginge nur gemeinsam, einer alleine könne wenig ausrichten.

Und so riefen auch die Ulmer alle ihre Geschäftspartner auf, sich an einer großangelegten Hilfsaktion der Organisation HelpUkraine.Center zu beteiligen. Rund 1,7 Millionen Euro kamen dabei bis jetzt aus der ganzen Welt und auch aus der Ukraine selbst zusammen. „Nun kommen noch einmal 250.000 Euro von uns obendrauf. Angesichts der großen wirtschaftlichen Einschränkungen, die wir durch den Krieg schon auf uns nehmen, eine stattliche Summe“, so Günter Hiermaier. Davon werden über das HelpUkraine.Center, dem sich viele internationale Unternehmen und Organisationen angeschlossen haben, medizinische Hilfsgüter und alles, was im Kriegsgebiet benötigt wird, gekauft und in die Ukraine gesendet. 

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Insgesamt verzichte das Unternehmen auf rund 50 Millionen Euro aus dem Russlandgeschäft im Jahr 2022.