Banner vertieft Zusammenarbeit mit Autoindustrie
Die Banner Group startet mit einer stabilen Auftragsbasis in das Jahr 2026. Zwei noch vor Jahresende abgeschlossene Dreijahresverträge mit Kunden aus Europa und Nordamerika sichern dem österreichischen Batteriehersteller ein Auftragsvolumen von insgesamt 195 Millionen Euro und gewährleisten die Auslastung der Produktionskapazitäten bis 2028.
Ein wesentlicher Teil entfällt auf einen deutschen Automobilhersteller, mit dem Banner einen Vertrag über 120 Millionen Euro abgeschlossen hat. Geliefert werden Batterien für unterschiedliche Antriebskonzepte, darunter Start-Stopp-Systeme, Plug-in-Hybride sowie Elektrofahrzeuge. Die Vereinbarung umfasst sowohl die Serienproduktion als auch das Original-Ersatzteilgeschäft und setzt eine bereits bestehende Zusammenarbeit fort. „Gerade zum Jahresstart sind Aufträge dieser Größe ein starkes Signal – sowohl nach innen für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch nach außen in den Markt“, erklärt Werner Töpfl, CEO der Banner GmbH. „Sie zeigen, dass unsere Strategie und unsere konsequente Qualitätsorientierung richtig sind.“
Der zweite Großauftrag stärkt die Position des oberösterreichischen Unternehmens in Nordamerika. Mit einem Volumen von 75 Millionen Euro konzentriert sich der Vertrag auf das Ersatzgeschäft für Fahrzeuge mit Start-Stopp-Systemen und konventionellen Verbrennungsmotoren, insbesondere in Kanada.
„Der nordamerikanische Ersatzteilmarkt stellt hohe Anforderungen an Qualität, Logistik und Verfügbarkeit. Dass wir diesen Auftrag gewinnen konnten, zeigt, dass wir auch unter anspruchsvollen Rahmenbedingungen als verlässlicher Partner wahrgenommen werden“, so Franz Märzinger.
Die Vertragsabschlüsse erfolgen vor dem Hintergrund schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen. In Europa bleibt die Lage in der automobilen Erstausrüstung angespannt, während in Nordamerika Wechselkurse das Geschäft beeinflussen. Zusätzlich belasten steigende Lohn- und Energiekosten sowie regulatorische Anforderungen den Produktionsstandort Österreich. Vor diesem Kontext gewinnen langfristige Lieferverträge für Hersteller und Zulieferer zunehmend an Bedeutung, da sie Planungssicherheit schaffen und Investitionen absichern.



