Ab 2026 sollen schrittweise Maßnahmen umgesetzt werden, darunter die Verlagerung von Tätigkeiten, der Abbau von Stellen sowie die Anpassung interner Abläufe. Wie viele Arbeitsplätze in Deutschland betroffen sein werden und wie die Umsetzung im Detail erfolgt, soll in Abstimmung mit den Sozialpartnern entschieden werden. Ein Großteil der Veränderungen betrifft die in Hannover ansässigen ContiTech-Bereiche. Geplant ist, einzelne Aufgaben in Länder mit niedrigeren Kostenstrukturen zu verlagern.

Philip Nelles, Mitglied des Continental-Vorstands und Leiter des Unternehmensbereichs ContiTech, verweist auf vielfältige Belastungsfaktoren: geringere Wachstumsraten wichtiger Volkswirtschaften, Handelskonflikte, ein zunehmender globaler Wettbewerb – insbesondere aus China – sowie allgemeiner Kostendruck.

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