Die Wahl zum Großen Österreichischen Automobil-Preis gehört seit Jahrzehnten zu den wichtigsten Gradmessern der heimischen Autoindustrie. Auch heuer stellten sich 41 Modelle der Beurteilung durch die 75-köpfige Expertenjury sowie 25 Leserinnen und Leser des ARBÖ-Klubjournals. In Klagenfurt wurden nun die Siegerfahrzeuge präsentiert – mit drei klaren Gewinnern.

Dacia siegt in Kategorie Start

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In der Kategorie Start (bis 25.000 Euro) feiert Dacia ein bemerkenswertes Double. Nach dem Erfolg des Duster im Vorjahr holt sich 2025 der brandneue Bigster den Titel. Knapp dahinter platzierte sich der Fiat Grande Panda, gefolgt vom Citroën C3 Aircross. Besonders erfreulich: Mit sieben Fahrzeugen war das Einstiegssegment so stark besetzt wie seit Jahren nicht. Für Konsumenten bedeutet das eine deutlich größere Auswahl leistbarer Modelle.

Medium-Sieg geht an Škoda

Auch in der Kategorie „Medium“ gibt es einen Double-Gewinner: So wie im Jahr 2024 setzte sich auch heuer wieder Škoda durch, und das in der Kategorie mit den meisten Startern: 23 Fahrzeuge standen zur Auswahl und die Jury hatte die Qual der Wahl: Vom Sportflitzer über SUV bis hin zum Familyvan und Pick-Up war jede Fahrzeuggattung und nahezu jede Antriebsvariante vertreten. Die meisten Punkte wurde an den Škoda Elroq vergeben, der damit diese Kategorie vor seinen Konzernbrüdern VW Tayron und Audi Q3 gewinnen konnte.

Premiumsieg für Toyota

In der Königsklasse Premium (ab 50.000 Euro) triumphiert Toyota mit einem echten Klassiker: Der Land Cruiser verwies die beiden Audi-A6-Modelle – Verbrenner und e-tron – auf die Plätze und sicherte sich damit den ersten Rang unter den elf Bewerbern.

ARBÖ-Präsident Dr. Peter Rezar unterstrich bei der Preisübergabe die Bedeutung des Awards: Seit 42 Jahren biete der Preis nicht nur Orientierung für Konsumenten, sondern zeige auch eindrucksvoll die Innovationskraft der Branche. Besonders freue ihn, dass wieder mehr günstige Fahrzeuge verfügbar seien und die Start-Kategorie wachse.