Nach Erteilung aller behördlichen Genehmigungen wurde das österreichische Bestandsgeschäft der Garanta mit Wirkung vom 1. September 2026 vollständig in die Donau Versicherung AG eingebracht. Sie wird seither als Marke unter dem Namen „Donau Versicherung AG Team Garanta“ geführt. Der Wechsel erfolgte im Zuge der Übernahme der Nürnberger Versicherung durch die Vienna Insurance Group (VIG), zu der auch die Donau gehört.
„Für mich ist die Garanta das Original der Autohausversicherung“, erklärt Donau-Generaldirektor Harald Riener. Bei einem Besuch in der Garanta Zentrale in Salzburg habe ihn insbesondere das Fachwissen und die Begeisterung der Mitarbeiter beeindruckt. „Die Leute kennen sich sehr gut aus, sind sehr motiviert.“ Die Integration sei deshalb weit mehr als eine organisatorische Angelegenheit. „Das eine ist das Technische und das Know-how, das Zweite ist aber wahrscheinlich noch wichtiger, das Persönliche und das Menschliche.“
Auch Garanta-Leiter Heinz Steinbacher zieht eine positive erste Bilanz: „Wir haben den gleichen Mindset, die gleiche Marktnähe und Regionalität.“ Die Zusammenarbeit sei eine „Win-Win-Win-Situation“ – für beide Unternehmen, die Vertriebspartner und die Kunden.
Bewährte Strukturen bleiben erhalten
Die wichtigste Botschaft an die Vertriebspartner der Garanta – die Autohäuser und Werkstätten – ist eindeutig: „Die Marke Garanta bleibt, das ist ganz klar“, betont Riener. Auch die Organisation wird als Einheit innerhalb der Donau fortgeführt. „Für den Autohandel, für das Autogeschäft als Vertriebspartner sowie für die Kunden wird sich nichts ändern.“ Steinbacher bestätigt diese Kontinuität aus der Praxis. Rund einen Monat nach der Übernahme laufe das Geschäft unverändert weiter. „Unsere Partner werden nach wie vor vom gleichen Team betreut.“ Das gelte sowohl für den Außendienst als auch für die Ansprechpartner im Innendienst, die Vertragsverwaltung und die Schadenabwicklung.
„Die Kontinuität dieses Erfolgsmodells gilt es wirklich zu schützen“, unterstreicht Riener. Auch das bewährte One-Stop-Shopping-Konzept mit den mehr als 100 Zulassungsstellen in Österreich wird fortgeführt. Ein weiterer Ausbau bleibt bei entsprechender Nachfrage möglich.
Neue Möglichkeiten für Autohäuser
Zusätzliche Chancen ergeben sich aus dem breiten Versicherungsangebot der Donau. Benötigt ein Autohaus beispielsweise eine Betriebsversicherung, einen Cyber-Schutz oder Lösungen für die betriebliche Vorsorge, können die Garanta-Betreuer künftig auf Spezialisten der Donau zurückgreifen. „Da sehen wir eine gute Chance, dass die Kolleginnen und Kollegen im Außendienst in dem Bereich unterstützen können“, erklärt Riener. Eine Vermischung der Vertriebswege ist jedoch nicht vorgesehen. „Das Kfz-Geschäft ist und bleibt das Kfz-Geschäft.“
Steinbacher sieht darin einen wesentlichen Vorteil für die Partnerbetriebe. Die Risiken im Autohandel würden sich laufend verändern. Durch die Zusammenarbeit könnten künftig zusätzliche Lösungen entwickelt werden.
Garanta bleibt in Salzburg
Ein klares Bekenntnis gibt es auch zum Standort Salzburg. Dort bleibt das Team Garanta als eigene Organisationseinheit bestehen. „Die Marke bleibt, die Struktur bleibt, der Fokus bleibt“, stellt Riener unmissverständlich klar.
Dass die Integration auch menschlich gelungen ist, zeigte sich bei einem Besuch des gesamten Donau-Vorstands in Salzburg. Statt einer großen Informationsveranstaltung suchten die Vorstände das persönliche Gespräch mit den Beschäftigten. „Wir sind durch jedes Büro gegangen und haben mit allen Mitarbeitern persönlich gesprochen“, berichtet Riener. Steinbacher bestätigt die positive Stimmung: „Die Mitarbeiter in Salzburg fühlen sich in dieser Struktur sehr wohl.“ Gerade der persönliche Austausch habe Vertrauen geschaffen und die Basis für die weitere Zusammenarbeit gestärkt.
