Der Startschuss für die Zusammenarbeit fiel am 30. September im Rahmen des Kick-offs von Sportunion Smart Energy in der Mooncity Salzburg. Sportunion E-Power ist ein Modul des österreichweiten Programms und soll Vereinen einen möglichst einfachen Einstieg in die Elektromobilität ermöglichen. Mitglieder, Trainer, Mitarbeiter und Gäste können die Ladepunkte direkt am jeweiligen Vereinsstandort nutzen. „Einfach zu betreiben und mit der Möglichkeit, daraus eine zusätzliche Einnahmequelle zu machen“, fasst Sportunion-Präsident Peter McDonald den Ansatz zusammen.
Von der Planung bis zum Betrieb
Für interessierte Vereine soll der Weg zur eigenen Ladestation in fünf Schritten erfolgen. Zunächst wenden sie sich an den zuständigen Sportunion-Landesverband. Anschließend analysiert Moon Power gemeinsam mit dem Verein die Voraussetzungen am Standort und entwickelt eine auf den jeweiligen Bedarf zugeschnittene Ladelösung. Nach Angebot und Beauftragung folgen die notwendigen Vorbereitungsarbeiten sowie Lieferung und Inbetriebnahme der Ladepunkte.
Mit der Installation endet die Betreuung allerdings nicht. Moon Power bleibt zentraler Ansprechpartner und übernimmt neben der technischen Umsetzung auch den laufenden Betrieb, die Abrechnung und den Kundenservice. Damit soll insbesondere der administrative Aufwand für die Vereine möglichst gering gehalten werden.
Ladestrom als zusätzliche Einnahmequelle
Interessant ist das Modell auch aus wirtschaftlicher Sicht. Den Investitionskosten für die Ladeinfrastruktur, die laut Moon Power durch mögliche nationale und regionale Förderungen reduziert werden können, stehen potenzielle laufende Einnahmen gegenüber. Dazu zählen Erlöse aus dem Verkauf des Ladestroms. Zusätzlich übernimmt Moon Power für den jeweiligen Verein die Vermarktung der Treibhausgasquote, kurz THG-Quote.
Damit sollen Ladestationen nicht ausschließlich Kosten verursachen, sondern einen Beitrag zum wirtschaftlichen Betrieb der Sportstätte leisten können. Gleichzeitig entstehen zusätzliche öffentlich beziehungsweise für einen größeren Nutzerkreis zugängliche Lademöglichkeiten an Standorten, die von vielen Menschen regelmäßig besucht werden.
„Sportunion E-Power entspricht perfekt unserer Mission als Enabler der E-Mobilität“, erklärt Moon-Power-Geschäftsführer Markus Tatzer. Man könne den Vereinen „eine maßgeschneiderte Gesamtlösung aus einer Hand bieten“ und gleichzeitig deren administrativen Aufwand möglichst gering halten. Neben dem zusätzlichen Service für Mitglieder und Gäste sieht Tatzer darin auch neue Erlöspotenziale für die Vereine.
