Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung erhielt Josef Puntinger am 11. Juni 2026 von Steiermarks Landeshauptmann Mario Kunasek das Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich. Die Auszeichnung würdigt sein jahrzehntelanges Engagement für die österreichische Fahrzeugbranche, insbesondere während seine Tätigkeit als Bundesinnungsmeister der Fahrzeugtechnik von 2005 bis 2009.

Bereits seit 1980 war Puntinger im Bundesinnungsausschuss aktiv und setzte sich für die praxisgerechte Umsetzung technischer Entwicklungen in den mehr als 8.000 österreichischen Kfz-Werkstätten ein. Einen Schwerpunkt bildeten dabei die zunehmende Elektronisierung und Digitalisierung von Fahrzeugen sowie die frühzeitige Auseinandersetzung mit den Anforderungen der Elektromobilität.

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Auch auf europäischer Ebene engagierte sich Puntinger in zahlreichen Gremien und Verbänden. Sein Ziel war es, gleiche Wettbewerbsbedingungen für freie Werkstätten sicherzustellen und den Zugang zu Fahrzeugdaten zu vereinheitlichen. Zudem spielte er eine zentrale Rolle bei der Weiterentwicklung der periodischen Fahrzeugüberprüfung, initiierte mit der „57a-Expertenkonferenz“ und dem regelmäßigen „57a-Dialog“ Plattformen für den Austausch zwischen Praxis, Behörden und Gesetzgeber.

Ein besonderes Anliegen war ihm der Erhalt des österreichischen Systems der wiederkehrenden Begutachtung. Durch die enge Abstimmung mit nationalen und europäischen Institutionen konnte ein Wegfall tausender Prüfstellen verhindert werden.