In Kfz-Betrieben entfällt ein erheblicher Teil der täglichen Arbeitszeit auf administrative Tätigkeiten. Laut aktuellen Einschätzungen kann dieser Anteil bis zu 60 Prozent betragen – Zeit, die im direkten Kundenkontakt fehlt. Genau hier setzt die neue KI-Assistentin „Lisa“ an, die im Rahmen des AutoFunk Podcasts präsentiert wird.

Die Lösung ist als interne Assistenz konzipiert und speziell auf die Anforderungen von Autohäusern zugeschnitten. Im Unterschied zu allgemeinen KI-Anwendungen greift „Lisa“ auf betriebsinterne Daten wie Termine, Kundenhistorien und Abläufe zu und bietet dadurch eine gezielte Unterstützung im Arbeitsalltag.

Werbung
Mehr Ertrag im Gebrauchtwagengeschäft: Darauf kommt es an
Der Handel mit Gebrauchtwagen zählt zu den profitabelsten Bereichen im Autohaus. Gleichzeitig erfordert er ein professionelles Management, um Ertragspotenziale optimal zu nutzen. Schon mit wenigen gezielten Maßnahmen lassen sich Verkaufschancen erhöhen und Kosten reduzieren.
mehr erfahren

Erste Pilotbetriebe berichten von konkreten Anwendungsszenarien. So wird „Lisa“ etwa zur schnellen Aufbereitung von Preislisten und Aktionen für Verkaufsgespräche eingesetzt. Darüber hinaus dient sie als Schnittstelle zwischen bestehenden DMS-Systemen und modernen digitalen Anwendungen, um Informationsflüsse effizienter zu gestalten.

Zu den weiteren Funktionen zählen unter anderem eine rund um die Uhr verfügbare Telefonassistenz sowie automatisierte Protokolle für Besprechungen. Ziel ist es, Mitarbeitende von Routineaufgaben zu entlasten und dadurch mehr Raum für persönliche Beratung zu schaffen.

Der Rollout der KI-Assistentin ist für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant.