Trotz weiterhin gedämpfter Investitionsstimmung bleibt Leasing aufgrund seiner Flexibilität stark gefragt. „Die Halbjahreszahlen zeigen, dass Leasing gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten seine Stärken ausspielen kann. Unternehmen und Konsumenten setzen auf flexible und kalkulierbare Finanzierungslösungen, die Investitionen ermöglichen und gleichzeitig Planungssicherheit schaffen“, erklärt VÖL-Präsident Alexander Nekolar.
Kfz-Leasing bleibt tragende Säule des Marktes
Der größte Wachstumstreiber bleibt das Kfz-Leasing. Im ersten Halbjahr 2026 erreichte das Segment ein Neugeschäftsvolumen von rund 4,416 Milliarden Euro und lag damit um 16,5 Prozent über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Rund 81 Prozent des gesamten Leasing-Neugeschäfts entfallen auf dieses Segment. „Leasing spielt weiterhin eine Schlüsselrolle für die Finanzierung von Mobilität für Privatpersonen und Unternehmen. Die Verteilung der finanziellen Belastung über einen längeren Zeitraum ermöglicht es, Anschaffungen planbar zu finanzieren“, so Nekolar.
Mobilien-Leasing und Immobilien-Leasing: Solides Neugeschäft
Auch das Mobilien-Leasing trägt mit rund 940 Millionen Euro Neugeschäft zur positiven Entwicklung der Branche bei. Unternehmen setzen verstärkt auf Leasing zur Finanzierung von Maschinen, technischer Ausstattung und anderer Wirtschaftsgüter. Das Immobilien-Leasing erreichte im ersten Halbjahr 2026 ein Neugeschäft von rund 114 Millionen Euro.
Leasing schafft wirtschaftlichen Handlungsspielraum
Die positive Entwicklung im ersten Halbjahr erfolgt trotz einer verhaltenen Investitionsdynamik und einem sehr kompetitiven Umfeld. Unternehmen müssen Anschaffungen sorgfältig planen und ihre finanziellen Ressourcen effizient einsetzen. „Investitionen sind gerade in unsicheren Zeiten notwendig, um Unternehmen zukunftsfit zu machen. Wenn ein Betrieb vorsichtiger planen und die Liquidität genau steuern muss, kommt einer flexiblen Finanzierungsform wie Leasing eine besonders wichtige Bedeutung zu, weil Anschaffungskosten auf einen längeren Zeitraum verteilt werden können und die Liquidität erhalten bleibt“, betont VÖL-Generalsekretärin Magdalena Gruber. Außerdem können Banklinien geschont werden, was einen weiteren Pluspunkt darstellt.
